Scott Redding fährt in der neuen Saison bei Gresini eine Kunden-Honda

MotoGP 2014

— 21.01.2014

Redding bremst die Erwartungen vor dem Sepang-Test

Der MotoGP-Neuling möchte sich beim anstehenden Test in Malaysia nicht ablenken lassen und stattdessen ein passendes Rennsetup für seine Honda finden

Nach der Saison 2013 war die Enttäuschung bei Scott Redding groß. Obwohl der Brite die Moto2-Fahrerwertung lange Zeit anführte, musste er sich am Ende Pol Espargaro geschlagen geben. Beim Rennwochenende in Australien stürzte Redding, der bis dahin die WM anführte, und musste auf das Rennen verzichten. Zudem war er für die beiden ausstehenden Rennen in Motegi und Valencia angeschlagen und konnte Espargaro keine Gegenwehr bieten.

Die Verletzung beeinträchtige Redding auch beim ersten MotoGP-Test nach dem Saisonfinale in Valencia. Der Brite tat sich schwer, mit der neuen Honda RCV1000R schnelle Rundenzeiten zu fahren und beendete den Test vorzeitig. Neben der Handverletzung wurde der groß gewachsene Gresini-Pilot von der Ergonomie ausgebremst. Die neue Kunden-Honda war in Valencia nicht auf Reddings Körpergröße angepasst. Über den Winter hat Honda allerdings nachgebessert.

Reddings Faust wird beim ersten Sepang-Test noch nicht zu 100 Prozent genesen sein. Im Vergleich zum Nachsaisontest hat sich die Situation aber deutlich verbessert. Der Gresini-Pilot kann wieder trainieren und sich damit für die anstrengende MotoGP-Debüt-Saison vorbereiten. "Selbst beim Valencia-Test war ich noch verletzt", erinnert sich Redding im Gespräch mit 'Bikesportnews' und nennt seine Herangehensweise an den Drei-Tages-Test in Sepang: "Ich möchte meine Rundenzeiten verbessern, mich auf meine Arbeit konzentrieren und mir keine Gedanken über andere Fahrer machen."

"Ich werde mir auch keine Gedanken machen, wenn ich nicht der schnellste Fahrer einer Kunden-Maschine bin. Ich will möglichst konzentriert und konstant sein und das Motorrad für eine Renndistanz abstimmen", schildert der ehemalige Marc-VDS-Pilot entschlossen. In der Saison 2014 muss sich Redding für weitere Aufgaben empfehlen. "Man kann nicht sagen, dass ich nicht unter Druck stehe", ist er sich bewusst.

"Ich fahre eine Kunden-Maschine und trete gegen einige Briten an, wie Michael Laverty und Leon Camier. Wir werden sehen, wie es läuft. Meine Hauptgegner sind Hayden und Espargaro. Hoffentlich kann ich da mithalten. Es wird eine Frage der Zeit sein", stellt der Honda-Pilot klar, der bereits in der Saison 2015 auf einem richtigen Prototypen sitzen könnte.

Fotoquelle: FGlaenzel

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