Dani Pedrosa muss sich vorerst keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen

MotoGP 2014

— 22.01.2014

"Immer ein Titelanwärter" - Honda setzt weiter auf Pedrosa

HRC-Teamchef Livio Suppo sieht keinen Grund dafür, nach einem Ersatz für Dani Pedrosa zu suchen - "Nennen Sie mir einen, der besser ist"

2014 könnte für Dani Pedrosa ein Schlüsseljahr in der MotoGP werden. Der Spanier steht vor seiner neunten Saison im Werksteam von Honda. Die könnte jedoch möglicherweise seine letzte sein. Der Vertrag des 28-Jährigen mit HRC läuft Ende der Saison aus. Während seiner Jahre bei Honda fuhren seine Teamkollegen Nicky Hayden, Casey Stoner und zuletzt Rookie Marc Marquez zum WM-Titel, während Pedrosa Jahr für Jahr an seinem großen Ziel scheiterte.

Dennoch sieht Teamchef Livio Suppo keinen Anlass dafür, sich nach einem anderen Piloten umzusehen. Für ihn ist Pedrosa erste Wahl: "Wenn man zwei sehr starke Fahrer haben möchte, nennen Sie mir einen, der stärker ist als Dani", so Suppo gegenüber 'Motor Cycle News'. Pedrosa darf sich demnach berechtigte Hoffnungen machen, dass sein Vertrag auch über das Jahr 2014 hinaus verlängert wird.

"Er ist schon sehr lange bei HRC, und ja, es ist eine lange Zeit, in der er nicht die Meisterschaft gewonnen hat", muss Suppo eingestehen, "aber es gibt nur drei Fahrer, die in einer anderen Liga fahren. Und Dani ist einer von ihnen." In der vergangenen Saison waren Marquez, Pedrosa und Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo die dominierenden Fahrer in der MotoGP. Fast 80 Prozent aller Podiumsplatzierungen gingen an diese drei Fahrer.

Pedrosa spielt daher in den Planungen von Honda weiter eine große Rolle "Wenn man ein sehr starkes Team haben möchte, hat Dani auf jeden Fall verdient, hier zu sein", so Suppo, der seinen Piloten zudem gegen Kritik in Schutz nimmt, er habe nicht das Zeug zum Weltmeister. "Ob es einem gefällt oder nicht, aber Dani war immer ein Titelanwärter." So habe weniger Unvermögen als viel mehr Pech dazu beigetragen, dass sich der Spanier in der vergangenen Saison in der Meisterschaft seinen beiden Landsleuten geschlagen geben musste.

"Als er sich in Deutschland verletzte, führte er die Meisterschaft an", so Suppo über Pedrosas Trainingssturz am Sachsenring, bei dem er sich an der Schulter verletzte. "Das hatte großen Einfluss auf seine Saison. Er hatte so viel Pech, das war wirklich unglaublich. Ich denke, er hat das Potenzial zum Weltmeister. Ich wüsste also nicht, warum er nicht wieder einer der starken Titelanwärter sein sollte."

Fotoquelle: FGlaenzel

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