Karel Abraham steht vor seiner zehnten WM-Saison, ist aber noch nicht ganz fit

MotoGP 2014

— 23.01.2014

Abraham: "Es wird wohl noch eine Weile dauern..."

Karel Abraham macht sich vor seinem Debüt im Sattel der Honda RCV1000R Sorgen um die noch immer nicht vollständig verheilte Schulterverletzung

Im Alter von gerade einmal 24 Jahren steht Karel Abraham bereits vor seiner zehnten Saison in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Angefangen hat die Karriere des Tschechen in der Saison 2005 in der 125er-Klasse auf einer Aprilia. Über die Stationen 250er (2007 und 2008) beziehungsweise Moto2 (2010) wagte Abraham zur Saison 2011 den Aufstieg in die Königsklasse MotoGP.

In dieser geht er nun ins vierte Jahr. Auch wenn das Team - die Cardion-Truppe rund um Vater Karel Abraham sen. - stets dasselbe war, so geht der Junior in der Saison 2014 bereits mit der dritten Marke an den Start. Nach zwei Jahren mit einer privaten Ducati Desmosedici und einem Jahr auf einer nach CRT-Reglement aufgebauten ART-Aprilia, setzt Abraham in der MotoGP-Saison 2014 auf einen nach dem neuen Open-Reglement aufgebauten Honda-Production-Racer.

Mit Vorhersagen für die neue Saison hält sich "Abaja" bewusst noch zurück: "Ich werde nicht über meine Ziele sprechen. Im Moment ist das Wichtigste für mich, das Rennfahren wieder genießen zu können. Ich bin mir sicher, dass der Rest dann von ganz allein kommt." Der 24-jährige Tscheche spricht damit auf seine noch immer nicht hundertprozentig auskurierte Schulterverletzung an, die er sich im August in Indianapolis zuzog.

Aufgrund dieser Verletzung hatte Abraham nicht nur die letzten Rennen der Saison 2013, sondern auch die Testfahrten im November in Valencia sausen lassen müssen. Sein Debüt auf der Honda RCV1000R wird der Tscheche nun in der ersten Testwoche des neuen Jahres (4. bis 6. Februar) in Sepang geben: "In Valencia nicht gefahren zu sein, war Pech, aber in Bezug auf die Rennen sehe ich das nicht als Nachteil an. Jetzt bin ich aber schon gespannt auf das neue Motorrad. Ich konnte ja nicht mal jemanden fragen, wie es sich anfühlt."

Mit Blick auf den Sepang-Test gesteht der Cardion-Pilot, dass er sich bezüglich seiner Schulter noch Sorgen macht: "Vor der Verletzung konnte ich ohne Probleme 50 Testrunden an einem Tag hinlegen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich wieder soweit bin. Unsere Konzentration gilt daher vor allem den Testfahrten in Katar und natürlich dem ersten Rennen." Der Testfahrten in Katar stehen vom 7. bis 9. März auf dem Programm. Der MotoGP-Saisonauftakt an gleicher Stelle geht am 23. März über die Bühne.

Fotoquelle: Andy Glänzel

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