Bradley Smith hat die beiden Forward-Piloten auf der Rechnung

MotoGP 2014

— 29.01.2014

Smith sieht FTR-Yamahas in der ersten Startreihe

Aleix Espargaro und Colin Edwards sind laut Bradley Smith mehr als Geheimfavoriten: Der Brite traut den Kunden-Yamahas Überraschungen zu

In der neuen Saison schicken Honda und Yamaha Kunden-Maschinen ins Rennen, deren Potenzial noch nicht richtig bewertet werden kann. Die Maschinen starten unter der neuen Open-Regel, die vier Liter mehr Sprit erlaubt. Zudem erhalten die Open-Piloten vermutlich weichere Hinterreifen, wie es bereits in der vergangenen Saison bei den CRT-Piloten der Fall war. Dadurch könnten die Piloten mit der Einheits-Elektronik gefährlich nah an die reinen Prototypen herankommen.

Dieser Gefahr ist sich auch Tech-3-Pilot Bradley Smith bewusst. "Ich denke, dass es im Qualifying eng wird. Wir werden in den Qualifyings einige Enttäuschungen verkraften müssen", prognostiziert der Brite im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Durch die stärkeren Motoren werden wir auf griffigeren Strecken vielleicht sogar Open-Motorräder in der ersten Reihe sehen. Ich bin mir sicher, dass wir die FTR-Yamaha in der ersten Reihe sehen werden."

"Aleix (Espargaro; Anm. d. Red.) und Colin (Edwards) haben mehr Leistung und Benzin zur Verfügung und können bei den Qualifying-Runden alles geben. Ich kenne die Spezifikation nicht, doch sie können sicher mehr Leistung fahren, weil sie auf eine Renndistanz mehr Sprit haben. Yamaha wird gutes Material liefern, das steht fest", so Smith, der sich in seiner zweiten MotoGP-Saison deutlich steigern möchte.

Beim Nachsaisontest in Valencia setzte der Yamaha-Pilot ein erstes Ausrufezeichen. Mit der zweitschnellsten Zeit verabschiedete sich Smith aus dem Winter und kündigte damit eine Leistungssteigerung an. "Wenn das unser Potenzial ist, dann müssen wir diese Chance mit beiden Händen ergreifen", hält er fest. Offen ist, welche Teile Tech 3 in der Saison 2014 erhält. Noch ist offen, ob die Satellitenpiloten das neue Seamless-Getriebe erhalten oder nicht. "Das Werksteam versucht immer, Dinge zu entwickeln und zu verbessern - das muss man verstehen -, doch Yamaha kümmert sich immer sehr gut um die Satelliten-Piloten. Pol und ich sind zwei junge Piloten. Ich denke, dass wir gute Unterstützung erhalten werden."

Fotoquelle: Tech 3

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