Die PBM-ART (Foto: Michael Laverty) wird es in der neuen Saison nicht leicht haben

MotoGP 2014

— 30.01.2014

Parkes hält 2014 die australische Fahne hoch

Auch in der Saison 2014 wird ein Australier in der Startaufstellung stehen: Broc Parkes steigt im Alter von 32 Jahren in die MotoGP auf

In den vergangenen 31 Jahren gab es mindestens einen Australier, der in der Königsklasse an den Start ging. Nach Casey Stones Rücktritt mussten die australischen Fans ihre Erwartungen aber deutlich zurückschrauben. Im Vorjahr tat sich Bryan Staring auf der FTR-Honda schwer und beendete die Saison mit zwei Punkten auf Position 26 der Fahrerwertung. In der neuen Saison hält Broc Parkes die australische Fahne hoch.

Parkes wird für Paul Bird an den Start gehen und als Teamkollege von Michael Laverty eine PBM-ART fahren. 1999 schnupperte der Australier erstmals WM-Luft. "Es ist sehr lange her, als ich mit einer RS125 in dieser tollen Meisterschaft fuhr", blickt er im Gespräch mit 'MotoGP.com' zurück. "Ich gewann damals die Australische Meisterschaft und erhielt eine Wildcard für die Weltmeisterschaft. Es war eine Erfahrung für mich. Auf der Geraden fehlten mir etwa 20 km/h. Dadurch war es etwas schwierig, doch es war immer ein Traum, in der WM zu fahren."

Ende der vergangenen Saison wurde Parkes von PBM kontaktiert. "Bird ist ein Freund von mir. Wir sind schon viele Jahre befreundet. Ich fuhr 2009 in der Superbike-Weltmeisterschaft für ihn und hielt den Kontakt zu ihm aufrecht." Als Yonny Hernandez zu Pramac-Ducati wechselte, sollte Parkes die PBM-ART übernehmen, musste aber absagen. "Er kam immer wieder auf mich zurück und bot mir in der vergangenen Saison an, für ihn zu fahren. Doch damals stand ich bei Yamaha unter Vertrag und konnte nicht einspringen."

Doch was kann Parkes mit der überarbeiteten CRT-Maschine erreichen? "Er meinte, es wird ein schwieriges Jahr, in dem ich keine Rennen gewinnen werde. Dafür bin ich aber im richtigen Fahrerlager. Es ist eine gute Chance, für die ich bereit bin. Es ist alles neu für mich. Es ist ein unbekanntes Motorrad, ich kenne die Bremsen und die Reifen nicht. Ich kann noch nicht sagen, wozu wir in der Lage sind. Es wird nicht einfach", prognostiziert der 32-Jährige.

"Wir werden sicher am Ende des Feldes kämpfen. Es ist wohl die schwierigste Saison, um einzusteigen", bedauert Parkes und verweist auf die Kundenmaschinen von Honda und Yamaha. Honda schickt in der Saison 2014 vier Production-Racer ins Rennen, Yamaha verleast M1-Motoren an das Forward-Team. "Honda und Yamaha haben bei ihren Maschinen sehr viel Arbeit investiert", weiß auch Parkes.

Fotoquelle: Bridgestone

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