Gresini-Pilot Scott Redding kämpft auch in der MotoGP mit seiner Größe

MotoGP 2014

— 30.01.2014

Redding: "Elektronik ist nicht so gut"

Der MotoGP-Neuling macht sich Sorgen, durch die Einheits-Software im Vergleich zu den reinen Prototypen einen zu großen Nachteil zu haben

Die Winterpause neigt sich dem Ende entgegen. Gresini hat bereits die 2014er-Motorräder präsentiert und der erste offizielle Test der Saison steht auch unmittelbar bevor. Open-Pilot Scott Redding wird nach dem Kennenlernen in Valencia zum zweiten Mal die Honda RCV1000R testen. Beim Nachsaisontest wurde der 21-Jährige von seiner Handverletzung gebremst. Zudem war die Honda noch nicht auf Reddings Größe vorbereitet.

Bis zum Sepang-Test dürfte zumindest das Ergnomonie-Problem beseitigt sein. Doch wie steht es um die Hand des Briten? "Ich habe wieder die volle Kraft, aber nur 90 Prozent Beweglichkeit. Das sollte aber reichen, um richtig zu fahren", erklärt der ehemalige Moto2-Pilot, der im Winter viel trainiert hat. "Ich habe hart trainiert, weil ich an den drei Testtagen fit genug sein möchte. Ich weiß, dass aufgrund des Wetters viele ehemalige Moto2-Fahrer Probleme haben, in Sepang den kompletten Tag zu testen."

Für die erste Saison in der Königsklasse steckt sich der Brite keine zu optimistischen Ziele. Zu ungewiss ist die Performance der neuen Kunden-Honda. "Ich habe keine Erfahrung, kenne die Reifen nicht und weiß nicht, wie sich das zusätzliche Benzin auswirken wird. Die Elektronik, die wir haben, ist nicht so gut", bemerkt der Gresini-Pilot. "Ich möchte nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen. Wenn ich einige Prototypen-Piloten schlagen kann, dann werde ich das auch machen, doch das große Ziel besteht darin, bester Open-Pilot zu sein, auch wenn es immer möglich ist, etwas Besonderes zu erreichen."

Die Motorrad-Welt schaut gespannt auf das erste Kräftemessen zwischen den MSMA-Piloten und den Open-Vertretern. Wie sich die vier Liter mehr Sprit auswirken, wird sich vermutlich erst beim ersten Rennen der Saison zeigen. Aber der Benzinvorteil ist nicht der einzige Trumpf. Die Open-Piloten werden höchstwahrscheinlich auch weichere Reifen erhalten. "Ich denke, dass wir den weicheren Reifen nicht im Rennen verwenden, weil wir die gleichen Reifen wie die Prototypen verwenden werden", analysiert Redding nüchtern. "Die Arbeit mit der Elektronik ist der größte Punkt."

Fotoquelle: FGlaenzel

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