Dani Pedrosa testet neue Chassis-Teile von HRC erst am Mittwoch

MotoGP 2014

— 04.02.2014

Pedrosa: Verbrauch in Sepang kein Problem

Der Routinier verliert am ersten Testtag mehr als sechs Zehntelsekunden auf Marc Marquez und tastet sich langsam an das Limit der 2014er-Maschine heran

Mit 75 gefahrenen Runden gehörte Honda-Werkspilot Dani Pedrosa zusammen mit Suzuki-Testfahrer Randy de Puniet zu de fleißigsten Akteuren des ersten Testtags in Sepang. In der Zeitenliste fand sich Pedrosa lange außerhalb der Top 5 wieder. Erst gegen Ende gelang dem Spanier der Sprung an die Spitze. Mit einer Zeit von 2:00.906 Minuten beendete Pedrosa den ersten Testtag als Drittschnellster. Der Rückstand zu Spitzenreiter Marc Marquez betrug 0,620 Sekunden.

Verglichen mit dem Nachsaisontest in Valencia hat sich bei HRC nicht viel getan: "Es ist genau das Motorrad, mit dem wir in Valencia getestet haben. Ich habe an der Kupplung, der Hinterradbremse und dem Mapping gearbeitet. Morgen arbeiten wir an der Hardware - dem Chassis und den Reifen. Marc probierte heute einige Dinge, die bei ihm Fortschritte gebracht haben. Wir müssen schauen, wie es morgen bei mir funktioniert", fasst Pedrosa gewohnt nüchtern zusammen.

"In den beiden ersten Stints wollte ich mich wieder ans Motorrad gewöhnen. Das mache ich immer so", berichtet der langjährige Honda-Pilot. "Wir möchten überall Verbesserungen erzielen. Das Bremsen ist in dieser Kategorie sehr wichtig. Dann geht es um die Haftung am Hinterrad. Im Vorjahr waren wir ziemlich stark auf der Bremse", erinnert sich der Spanier. "Ich muss noch die Vorteile und die Nachteile des neuen Motorrads herausfinden. Wir arbeiten sowohl an der Verzögerung als auch an der Traktion."

Honda muss 2014 bedingt durch das neue Reglement auf die Einheits-ECU von Magneti Marelli wechseln. Das hat HRC aber keine Probleme bereitet. Bereits in Valencia spulten Pedrosa und Marquez mit der italienischen Elektronik ihre Runden ab. Die Software kommt nach wie vor von HRC. Wie sich das neue Benzinlimit von 20 Litern auswirkt, wird der Test sicher nicht verraten. Dieses Rätsel wird sich erst bei den Rennen lösen.

"Hier spürt man keinen Unterschied. Es ist sehr heiß. Wenn es sehr heiß ist, dann sind wir beim Benzinverbrauch nicht am Limit. In Katar benötigt das Motorrad deutlich mehr Sprit, weil es frischer ist. Dann muss man die Leistung reduzieren und den Verbrauch im Auge behalten. Hier gibt es dieses Problem aber nicht", schildert Pedrosa.

Fotoquelle: Repsol

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Dani Pedrosa Sepang

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