Cal Crutchlow fuhr nicht wie erwartet mit der Einheits-Software der Dorna

MotoGP 2014

— 04.02.2014

Crutchlow: "Gigi bestimmt die Richtung"

Rückschlag für Cal Crutchlow: Mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand beim Testauftakt und die Erkenntnis, dass die GP13 momentan schneller ist als die GP14

Ducati kämpfte am ersten Tag des Sepang-Tests mit großen Rückständen. Die Italiener brachten eine neue Desmosedici nach Malaysia, bei der Rahmen, Verkleidung und die Auspuffführung erkennbar verändert wurden. Auf dem Papier brachten die Updates bisher noch keine Verbesserungen. Werkspilot Cal Crutchlow fuhr seine persönliche Bestzeit mit der GP13. Insgesamt 38 Runden drehte der Brite und verlor bei seinem besten Umlauf 2,574 Sekunden.

"Wir haben am Vormittag mit der GP13 gearbeitet und sind danach zur GP14 gewechselt. Momentan sehe ich keinen großen Unterschied, beide Modelle haben ihre Vorzüge", fasst Crutchlow zusammen. "Ich war ein bisschen eingerostet. Ich bin im Winter nur einen Tag Motorrad gefahren. Es ging heute darum, wieder einen Rhythmus zu erhalten." Am Vormittag ging der ehemalige Tech-3-Pilot mit der alten Maschine zu Boden.

"Es gab ein kleines Problem mit dem Getriebe. Wir versuchten etwas, doch durch den Gangwechsel wurde das Motorrad unruhig", beschreibt Crutchlow, der auf eine Zeit von 2:02.552 Minuten kam. "Ich war mit dem alten Motorrad schneller", bemerkt er. "Wir haben Arbeit vor uns, doch ich mache mir keine Sorgen. Wir haben nur zwei Sätze Reifen verwendet. Nach dem Sturz wechselten wir die Reifen und fuhren damit den kompletten Nachmittag."

"Wir haben ein paar Elektronikeinstellungen probiert, die wir für Gigi (Luigi Dall'Igna; Anm. d. Red.) testen sollten. Morgen sieht es sicher anders aus", grübelt er. "Ich kenne den kompletten Plan nicht, wünsche mir aber natürlich einen großen Sprung bei den Rundenzeiten. Wie wir das schaffen, kann ich noch nicht sagen. Dieser Kurs war über die Saison von der Charakteristik der schlimmste für die Ducati. Hier zu testen, ist sehr wichtig. Diese Informationen sind für Gigi sehr wichtig."

"Wir können sehr viele Daten sammeln. Aber auch vom Streckenrand kann man Unterschiede zu den anderen Herstellern beobachten", weiß Crutchlow, der bei der GP14 Fortschritte erkennt: "Das Einlenken ist besser. Zudem neigt das Motorrad weniger zu Wheelies. Doch es ist in anderen Bereichen schlechter. Ich konnte bisher nie mehr als drei Runden am Stück fahren. Man kann noch nicht so viel darüber sagen."

Der vermutete Wechsel zum Open-Format ist beim Sepang-Test offensichtlich doch kein Thema. Ducati hat die GP14 nicht mit der Einheits-Elektronik ausgerüstet. "Gigi bestimmt die Richtung. Die Fahrer folgen diesen Entscheidungen. Soweit ich das beurteilen kann, hat Gigi bisher gute Entscheidungen getroffen. Er hört auf unsere Meinungen. Beide Wege haben ihre Vorzüge", erklärt Crutchlow kurz.

Fotoquelle: Ducati

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