Pol Espargaro war am ersten Testtag schneller als Teamkollege Bradley Smith

MotoGP 2014

— 04.02.2014

Esparagro vor Smith - Tech 3 in den Top 10

Pol Espargaro und Bradley Smith platzieren sich am ersten Testtag in Sepang in den Top 10 - Der Spanier hofft für morgen auf sinkende Temperaturen

Der Testauftakt der MotoGP-Saison 2014 in Sepang endete für die Tech-3-Yamaha-Piloten in den Top 10. Schnellster der beiden Fahrer war MotoGP-Rookie Pol Espargaro, der seinen Teamkollegen Bradley Smith um rund zwei Zehntelsekunden schlug. Nach 48 Runden stand für den amtierenden Moto2-Weltmeister eine Rundenzeit von 2:01,634 Minuten zu Buche, Smith kam nach 55 Umläufen auf eine Zeit von 2:01,876 Minuten. Auf die Tagesbestzeit von Marc Marquez (Honda) fehlte den Tech-3-Piloten 1,348 beziehungsweise 1,590 Sekunden.

"Es war ein emotionaler Moment, als ich heute wieder auf das Motorrad stieg und ich bin wirklich glücklich darüber, wie die Vorbereitung auf meine erste MotoGP-Saison begonnen hat", zeigt sich Esparagro nach dem ersten Arbeitstag seiner Rookie-Saison zufrieden. "Zu diesem Zeitpunkt ist mein Ziel, so viel wie möglich über die Yamaha M1 zu lernen und nicht bis ans Limit zu gehen", sagt der Spanier.

"Im Vergleich zu Valencia fand ich es auf dieser Strecke schwieriger, die richtige Linie zu finden, weil alles größer und breiter ist", so Espargaro. Auf seinen Rückstand wirkte sich das allerdings nicht aus. "Mein Abstand zum schnellsten ist allerdings ähnlich wie in Valencia, obwohl die Strecke 1,5 Kilometer länger ist."

Zu schaffen machten dem Rookie da schon eher das tropische Klima in Malaysia. "Für morgen hoffe ich, dass es nicht so heiß wird, denn die Bedingungen waren wirklich anstrengend. Auf dem größeren Motorrad ist es schwieriger, ständig konzentriert zu bleiben", so Espargaro. "Ich werde verschiedene Abstimmung und Elektronik-Lösungen ausprobieren, um den Abstand nach vorne kontinuierlich zu verringern."

Auch Teamkollege Smith freute sich über den Beginn der Testarbeit. "Es war eine große Freude wieder auf die Strecke zu gehen. Nach dem vielversprechenden Resultat von Valencia war die Winterpause besondern lang", sagt der Brite, der vor seiner zweiten MotoGP-Saison steht. "Der gesamte Tag war positiv. Körperlich fühle ich mich besser als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr, mein Training scheint sich also auszuzahlen."

"Durch die Regeländerungen ist die Elektronik anders, daher haben wir den ganzen Tag damit verbracht, dass Motorrad so abzustimmen, dass es sich mehr wie meins anfühlt", sagt Smith. Da die Prototypen in dieser Saison im Rennen mit 20 Litern Kraftstoff auskommen müssen, wurde die Motorsteuerung überarbeitet. "Generell bin ich zufrieden damit, wie der Tag begonnen hat, die meisten meiner Runden waren schneller als im vergangenen Jahr", so Smith. "Wir müssen uns in den nächsten beiden Tagen allerdings steigern, denn der Abstand zu Jorge und Valentino ist recht groß."

Fotoquelle: Tech 3

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