Jorge Lorenzo kann das Tempo von Marc Marquez momentan nicht mitgehen

MotoGP 2014

— 05.02.2014

Yamaha: Optimismus trotz Rückstand

Valentino Rossi freut sich über einen weiteren positiven Testtag - Jorge Lorenzo zieht ebenfalls ein positives Fazit, obwohl er den Tag nur auf Position sechs beendet

Sepang war schon immer eine Honda-Strecke. Dennoch dürften die Testzeiten beim ersten offiziellen Aufeinandertreffen im neuen Jahr bei Yamaha für Verunsicherung sorgen. Mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf Weltmeister Marc Marquez lassen an der Konkurrenzfähigkeit der 2014er-Yamaha zweifeln. Vor allem Jorge Lorenzos Zeiten geben Grund zur Sorge: Der Spanier scheiterte auch am zweiten Testtag an der Vorgabe von Teamkollege Valentino Rossi.

"Es war ein weiterer positiver Tag", bilanziert Rossi, der als Vierter bester Yamaha-Pilot war. "Wir haben viel gearbeitet und sind über 60 Runden gefahren. Wir haben viele Dinge probiert, auch die neuen und alten Reifen, um einen Vergleich anzustellen. Wir haben am Setup gearbeitet und ein paar Teile probiert. Einige Dinge waren gut, andere haben nicht wie erwartet funktioniert."

"Ich bin zufrieden, weil ich meine Rundenzeiten von gestern verbessern konnte, Vierter bin und nicht so weit hinter der Spitze liege. Es war nach dem gestrigen Tag ein harter zweiter Tag. Wir befinden uns in der Entwicklung, haben viele Daten gesammelt und testen morgen andere Dinge", berichtet der "Doktor". Laut Teamdirektor Massimo Meregalli hat Yamaha momentan keine Probleme mit dem neuen Benzinlimit.

"Wir konnten unser Programm heute beinahe komplettieren und haben eine Bestätigung beim Benzinverbrauch erhalten. Das war bei diesem Test unser größtes Ziel. Ich kann behaupten, dass wir ziemlich zufrieden sind", atmet Meregalli auf. "Wir haben das Programm von Bridgestone absolviert und wertvolle Informationen erhalten. Morgen wird der Tag sein, an dem wir den Nutzen aus unseren Daten ziehen werden."

Ex-Weltmeister Lorenzo beendete den Tag mit 0,647 Sekunden Rückstand auf Position sechs. Enttäuscht ist er dennoch nicht: "Wir haben heute, abgesehen von der Platzierung, die nicht ideal ist, Fortschritte gemacht. Durch eine Änderung in der Elektronik konnten wir das Verhalten des Motorrads in den Kurven verbessern. es ist nun mit dem aus dem Vorjahr zu vergleichen. Ich kann konstanter fahren und bin auf eine Runde ein bisschen schneller. Wir müssen weiterarbeiten, weil unsere Gegner momentan stark sind. Ich bin heute aber etwas zufriedener als gestern."

Teammanager Wilco Zeelenberg bestätigt die positiven Eindrücke seines Schützlings: "Das Gefühl für das Motorrad ist im Vergleich zum Vortag besser gewesen. Das Vertrauen konnte gesteigert werden. Wir haben noch immer genug zu tun, konnten heute aber viele Dinge testen. Wir haben sehr viele Daten gesammelt. Wir müssen uns noch verbessern, sind mit der bisherigen Arbeit aber zufrieden. Wir müssen schneller werden. Ich denke, das sollte uns gelingen."

Fotoquelle: Yamaha

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