Ducati-Pilot Andrea Dovizioso lobt die Zusammenarbeit mit Luigi Dall'Igna

MotoGP 2014

— 06.02.2014

Dovizioso: Lichtblick am finalen Testtag

Nur 0,837 Sekunden trennen den Ducati-Werkspiloten am Donnerstag in Sepang - Arbeit mit Luigi Dall'Igna stimmt Dovizioso positiv

Ducati hat sich whrend des ersten Sepang-Tests stark gesteigert. Von anfangs mehr als zwei Sekunden Rckstand verkrzte man den Rckstand am Ende auf etwas mehr als acht Zehntelsekunden. Werkspilot Andrea Dovizioso fuhr in 2:00.370 Minuten die schnellste Runde eines Ducati-Piloten auf dem Sepang International Circuit. Mit der GP14 scheinen die Italiener einen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Von einem Wechsel zum Open-Format spricht momentan keiner mehr.

Die Arbeit mit den neuen Bridgestone-Reifen war ein wesentlicher Punkt des Sepang-Tests. Cal Crutchlow mochte die neuen Pneus am Mittwoch berhaupt nicht. Dovizioso stellt zumindest der weichen Mischung ein gutes Zeugnis aus: "Die neuen Reifen haben Vorteile und Nachteile. Ich probierte nur den neuen weichen Reifen. Auf der linken Seite war er weicher und somit besser. Rechts war er hrter. Dadurch war die Traktion schlechter. Die Rundenzeiten damit waren ziemlich hnlich zu denen mit den bekannten Reifen. Wir knnen noch nicht richtig beurteilen, wie gut sie sind. Man kann nur erste Eindrcke abgeben."

In der Saison 2013 war der Reifenverschlei ein Problem fr Ducati. Geht die GP14 sanfter mit den Reifen um? "Man sieht erst in den Rennen, wie die Reifen abbauen. Ich denke aber nicht, dass sich diesbezglich viel im Vergleich zum Vorjahr gendert hat", bedauert "Dovi" und macht die unvernderte Charakteristik verantwortlich: "Das Motorrad lenkt immer noch nicht so ein, wie es sollte. Bis man nicht in der Lage ist, mit dem Motorrad ordentlich in die Kurven einzubiegen, ndert sich an der Schrglage am Kurvenausgang nicht viel."

"Wir sollten am Kurvenausgang das Motorrad eher aufstellen. Das wre der richtige Weg bei einer MotoGP-Maschine. So machen es die Spitzenpiloten mit den Hondas und Yamahas", vergleicht der ehemalige Honda-Werkspilot, der nicht davon ausgeht, dass Ducati auf das Open-Format wechselt: "Das wird nicht jetzt entschieden. Ich treffe diese Entscheidung ohnehin nicht."

Ducati-Corse-Chef Luigi Dall'Igna wird die gesammelten Daten des Tests genau auswerten und die Situation beurteilen. Bisher hinterlie der ehemalige Aprilia-Mitarbeiter einen guten Eindruck: "Ich bin sehr froh ber die Zusammenarbeit. Ich kann aber noch nicht genau beurteilen, was mglich ist. Dafr ist es noch zu zeitig. Was wir an diesen drei Tagen erreicht haben ist gut, doch fr Prognosen ist es noch zu zeitig", schildert Dovizioso. "Er spricht mit den Fahrern ber alles und teilt alle Erkenntnisse. Das sollte normal sein, ist es aber in dieser Welt nicht. Er wirkt sehr konzentriert. Mir gefllt zudem, wie die anderen Ingenieure ber ihn reden."

Fotoquelle: Ducati

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