Schnell und konstant: Marc Marquez präsentierte sich in Sepang in Bestform

MotoGP 2014

— 06.02.2014

Schnell und konstant: Marquez dominiert Sepang-Test

Mit einer Rekordrunde dominiert Marc Marquez auch den letzten Tag des MotoGP-Tests in Sepang - Starke Leistung auch bei der Rennsimulation

Nach den ersten drei Testtagen der MotoGP-Saison 2014 geht Weltmeister Marc Marquez als haushoher Favorit in die weitere Saisonvorbereitung. Der Spanier sicherte sich auch am Donnerstag in Sepang die Bestzeit und unterbot mit 1:59,533 Minuten den bestehenden Rundenrekord von Casey Stoner. Sein Vorsprung auf Valentino Rossi betrug 0,194 Sekunden. "Wir haben uns heute darauf konzentriert, einiges an der Elektronik auszuprobieren und haben auerdem eine Rennsimulation durchgefhrt", fasst der 20-Jhrige die Aufgaben des dritten Testtags zusammen.

"Die Rennsimulation war recht gut, das ist das Wichtigste. Wir haben viele Informationen fr den zweiten Test gesammelt. Wir mssen weiter daran arbeiten, uns zu verbessern", sagt Marquez. Die letzte Aussage klingt aus Sicht der Konkurrenz fast schon wie eine Drohung, aber trotz seiner Dominanz beim Sepang-Test ist der Weltmeister mit seiner neuen Honda RC213V noch nicht restlos zufrieden.

"Whrend einer Rennsimulation erkennt man verschiedene Probleme. Wir mssen uns am Kurvenausgang noch steigern, da bin ich noch nicht hundertprozentig glcklich. Auch in der Mitte der Kurve hatten wir noch einige Probleme", so Marquez. "Beim zweiten Test werden wir uns darauf konzentrieren, dies zu verbessern." Vom 26. bis 28. Februar 2014 testet die MotoGP erneut in Sepang.

Die Rennsimulation war auch ein erster Hrtetest fr die neuen Bridgestone-Reifen. Diesen haben sie - zumindest aus Sicht von Marquez - bestanden. "Sie funktionieren recht gut, ich mag sie. Sie sind hnlich wie die anderen, aber jetzt kann man auch den harten verwenden. Der Grip ist recht gut, und whrend der Rennsimulation war er sehr konstant." Auch mit dem reduzierten Benzinlimit von 20 Litern frs Rennen hatte Marquez heute keine Probleme. "Auf einigen Strecken knnte das aber der Fall sein. Das Motorrad ist etwas aggressiver", beschreibt er die Unterschiede im Fahrverhalten, "aber es strt mich nicht sehr."

Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als er als Rookie nach Sepang kam, konnte Marquez in diesem Jahr den Test deutlich mehr genieen." Als ich vor einem Jahr auf die Strecke ging, war ich in jeder Kurve am Limit. Nun fhle ich mich wohler auf dem Motorrad. Im vergangenen Jahr war ich zwar auch schnell, aber nicht konstant."

Allerdings erwartet der 20-Jhrige, dass das Unternehmen Titelverteidigung kein Spaziergang werden wird. "Natrlich werde ich mehr unter Druck stehen. Wenn ich in diesem Jahr Vierter, Fnfter oder Sechster werden, wre das eine Katastrophe. Im vergangenen Jahr war mein Vorteil, dass jedes Resultat okay war", so Marquez, der dem jedoch auch etwas Gutes abgewinnen kann. "Das ist fr mich aber positiv, denn unter Druck arbeite ich normalerweise recht gut."

Fotoquelle: Honda

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Marc Marquez Sepang

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