Verlässt Jorge Lorenzo am Ende der Saison das Yamaha-Werksteam?

MotoGP 2014

— 07.02.2014

Honda: "Natürlich sind wir an Jorge interessiert"

HRC bestätigt, dass man Interesse an Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo hat und stellt klar, Ausnahmetalent Marc Marquez nicht um jeden Preis zu halten

Ende der Saison 2014 laufen die meisten Fahrerverträge in der MotoGP aus. Nahezu alle Toppiloten müssen im Laufe des Jahres Gespräche mit den Teams führen. Die Entscheidung von Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo wird mit Spannung erwartet. Der Spanier fährt seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2008 für Yamaha. Doch auch Honda und Ducati interessieren sich für den zweifachen MotoGP-Weltmeister.

"Sicher sind wir an Jorge interessiert. Jorge ist einer der Spitzenfahrer. Es ist normal, dass wir uns für ihn interessieren", bemerkt HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto. Bei einem erfolgreichen Transfer würde Lorenzo vermutlich neben Marc Marquez im Honda-Werksteam fahren. Ist da nicht Unruhe vorprogrammiert? "Honda hatte nie eine Nummer eins oder eine Nummer zwei. Beide Fahrer werden immer gleich behandelt", relativiert Nakamoto.

Doch auch der Vertrag von Marquez endet nach der Saison 2014. Der Weltmeister ist ebenfalls ein begehrter Pilot. Entsprechend hohe Forderungen kann der junge Spanier stellen. "Natürlich zahlen wir nicht jeden Preis, um ihn zu halten", stellt Nakamoto klar und scherzt: "Ich gebe zehn Euro dazu (lacht; Anm. d. Red.)." Livio Suppo, HRC-Teamchef, möchte Marquez unbedingt halten. Gleichzeitig unterstreicht der ehemalige Ducati-Mitarbeiter das Können von Teamkollege Dani Pedrosa, der bisher keinen Titel einfahren konnte.

"Natürlich ist uns bewusst, welchen Wert Marc hat. Er ist sehr jung und wird in der Zukunft hoffentlich mit Honda weitermachen. Er ist ein sehr starker Fahrer", erklärt Suppo. "Doch man sollte Dani nicht außer Acht lassen. Dani war im Vorjahr ziemlich nah dran, die Meisterschaft zu gewinnen. Er kämpfte in beinahe jedem Jahr seit 2006 um die Meisterschaft. Viele Leute vergessen, wie stark Dani ist."

"Es enden alle Fahrerverträge. Es ist normal, dass es Gespräche gibt - sowohl aus Sicht des Herstellers als auch aus Sicht der jeweiligen Manager", schildert Suppo, der sich gut vorstellen kann, mit der jetzigen Fahrerkombination weiterzumachen: "Im Moment ist Honda mit beiden Fahrern sehr zufrieden." Beim offiziellen Test in Sepang fuhr Marquez an allen drei Tagen Bestzeit. Teamkollege Pedrosa konnte das Tempo von Landsmann Marquez nicht mitgehen und stand klar im Schatten des amtierenden Weltmeisters.

Fotoquelle: Yamaha

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