Randy de Puniet war deutlich langsamer als die Hondas und Yamahas

MotoGP 2014

— 07.02.2014

Suzuki: Magneti-Marelli-ECU bereitet Probleme

Randy de Puniets Rundenzeiten sorgen für gedrückte Stimmung in der Suzuki-Box: Umstellung auf Einheits-Hardware verläuft nicht reibungslos

Etwa drei Sekunden Rückstand auf die Spitze und Platz 17 in der kombinierten Zeitenliste des ersten Sepang-Tests - Suzukis Performance stellte eine Enttäuschung dar. Testpilot Randy de Puniet drehte an den drei Testtagen die meisten Runden, aber die Rundenzeiten gaben Grund zur Sorge. Noch im Vorjahr war de Puniet beim Test in Barcelona überraschend nah dran. Doch seit der Umstellung auf das Einheitssteuergerät von Magneti Marelli kämpft die neue Suzuki-MotoGP-Maschine um den Anschluss.

"Es war sehr wichtig für uns, dabei zu sein, weil es die erste Gelegenheit war, uns mit den anderen Herstellern zu messen. Wir hatten ein paar Probleme mit der Elektronik", gesteht Testteam-Chef Davide Brivio gegenüber 'MotoGP.com'. "Wir haben hier in Sepang das neue Magneti-Marelli-System eingeführt und waren erstmals damit auf der Strecke. Die Arbeit an der Software ist noch nicht abgeschlossen. Wir befinden uns noch in der Entwicklung. Es war eine Art erster Shakedown."

"Es gibt noch ein paar kleine Probleme. Wir arbeiten noch an passenden Mappings und sammeln Erfahrungen", erklärt Brivio, der betont, dass Suzuki momentan der Arbeit an der Elektronik die höchste Priorität zugesteht. An das 20-Liter-Spritlimit möchte Brivio momentan noch nicht denken. Yamaha, die ebenfalls auf einen Reihenvierzylinder-Motor setzen, haben mit dem neuen Spritlimit einige Probleme.

"Wir haben die 20 Liter im Hinterkopf, doch das ist momentan nicht unsere Priorität. Wir konzentrieren uns auf die Abstimmung der Elektronik. Um die 20 Liter zu realisieren, müssen am Motor mechanische Änderungen vorgenommen werden. Das Werk arbeitet an den nächsten Entwicklungen. Das gehen wir Ende des Jahres an", schildert der Testteam-Chef, der bestätigt, dass Suzuki auch beim zweiten Sepang-Test in drei Wochen dabei sein wird. Danach testen die Japaner bei den geplanten Tests nach den Rennwochenenden.

Fotoquelle: FGlaezel

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