Honda-Pilot Dani Pedrosa war dieser Tage schon im MotoGP-Testeinsatz in Malaysia

MotoGP 2014

— 09.02.2014

Pedrosa: "Ich hatte einen Tapetenwechsel"

Honda-Fahrer Dani Pedrosa spricht im Interview über seine Winterpause, den Test in Sepang und was er zur Saison 2014 an seinem Bike verändern will

Aus dem kühlen Europa hinein in die Hitze Südostasiens: Dani Pedrosa und die MotoGP sind wieder unterwegs. Beim dreitägigen Test in Sepang haben sich der Spanier und seine Konkurrenten auf die Saison 2014 eingeschossen. Im Interview blickt Honda-Fahrer Pedrosa zurück auf seine Winterpause, die ersten Proberunden mit seinem Bike in diesem Jahr und er spricht auch über seine persönliche Form. Sein Ziel für die kommenden Wochen: Mit einem guten Gefühl zum Saisonauftakt reisen.

Frage: "Dani, wie war dein Winter?"
Dani Pedrosa: "Gut, gut. Ich hatte die Zeit, um abzuschalten. Ich konnte mich etwas ausruhen und Spaß haben. Im Winter war ich zum Beispiel viel Windsurfen. Das ist eines meiner liebsten Hobbys. Ich habe mich auch eine Weile einfach nur entspannt. Ich hatte einen Tapetenwechsel. Und dann habe ich wieder mit dem Fitnesstraining begonnen."

Frage: "Apropos: Wie ist es denn nach zwei Monaten Pause und drei intensiven Testtagen um deine Fitness bestellt?"
Pedrosa: "Ganz ordentlich. Es lief gut. Natürlich bin ich jetzt müde. Ich habe schließlich viele Runden abgespult und es war sehr heiß. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit meinem Fitnessniveau. Und jetzt, da wir wieder mehr und mehr Zeit auf dem Bike verbringen werden, wird es nur noch besser werden."

Frage: "Ist es dir gelungen, mehr Grip am Kurvenausgang zu finden? Damit bist du im vergangenen Jahr nicht zufrieden gewesen..."
Pedrosa: "Ja. Im vergangenen Jahr hat es mir am Hinterrad an Grip gefehlt. Das hat mich einiges gekostet. Ich habe mich aber in anderen Bereichen gesteigert, um das zu kompensieren. Wir haben immer am meisten mit der Traktion am Kurvenausgang zu kämpfen. Da ist jeder Zugewinn positiv. Daran haben wir bei diesem Test gearbeitet. Und es sind uns auch Fortschritte gelungen."

Frage: "Wie kannst du dich sonst noch verbessern? Was hast du 2013 gelernt?"
Pedrosa: "Die Rennen waren 2013 noch viel intensiver. Es ging ja schon mit Casey (Stoner) und Jorge (Lorenzo; Anm. d. Red.) hoch her in der MotoGP, aber im vergangenen Jahr waren wir fast immer bis zur letzten Runde gemeinsam in einer Gruppe unterwegs. Es gab viel häufiger Rennen, in denen zwei oder drei Fahrer geschlossen ins Ziel kamen. In solchen Situationen ist es unbedingt erforderlich, präzise zu sein. Obwohl du natürlich erschöpft bist und dein Bike nicht mehr ganz einhundert Prozent leistet."

Frage: "Wie lautet dein Fazit zu den ersten Testtagen?"
Pedrosa: "Ich habe gute Fortschritte gemacht. An den beiden ersten Tagen hatte ich nicht gerade das beste Gefühl, doch das besserte sich dann. Wie ich schon sagte: Es ist uns gelungen, den Grip am Hinterrad zu optimieren. Ich habe aber auch persönliche Fortschritte gemacht, vor allem bei meinem Gefühl für das Bike."

Frage: "Was sagst du zum Verhalten der neuen Reifen?"
Pedrosa: "Wir müssen mal schauen, wie sie sich auf anderen Strecken verhalten. Es ist aber wohl so, dass wir nun sowohl die weiche als auch die harte Mischung nutzen können. 2013 konnten wir nur die weiche Variante verwenden. Der bisherige harte Reifen bot überhaupt keinen Grip. In dieser Hinsicht haben sich die Dinge also gut entwickelt."

Frage: "Hat beim nächsten Test eine Rennsimulation Priorität für dich?"
Pedrosa: "Nein, das hat keine Priorität. Natürlich ist das eine wichtige Sache, aber nicht die allerwichtigste. Am Schlusstag in Sepang haben wir etliche Runden auf gebrauchten Reifen abgespult, 60 Runden mit nur zwei Pneus. Wir verfügen also über Erfahrung mit gebrauchten Reifen. Beim nächsten Test will ich das Bike bestmöglich vorbereiten, ehe es dann nach Phillip Island geht."

Frage: "Was wirst du anders machen, wenn du nach Sepang zurückkehrst?"
Pedrosa: "Im Augenblick gibt es da nicht sehr viel. Wir haben ein gutes Gefühl. Wir müssen einfach weiter arbeiten und zusehen, dass wir den zweiten Test gut beschließen, damit wir positiv gestimmt nach Phillip Island reisen können."

Fotoquelle: FGlaenzel

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