Randy de Puniet hat für dieses Jahr keinen Stammplatz gefunden

MotoGP 2014

— 10.02.2014

De Puniet vom Open-Konzept überzeugt

Suzuki-Testfahrer Randy de Puniet sieht das Open-Format als Schritt in die richtige Richtung - Für den Franzosen waren die CRT-Bikes nie richtige MotoGP-Motorräder

Die MotoGP beschreitet in diesem Jahr wieder neue Wege. Nachdem man 2012 die Claiming-Rule eingeführt hatte, um das Starterfeld zu vergrößern, gilt ab diesem Jahr das Open-Reglement. Vor allem die Forward-Yamaha hinterließ beim ersten Sepang-Test einen starken Eindruck. Dagegen hatte Honda mit dem neuen Production-Racer noch Schwierigkeiten. Schon die CRT-Bikes kosteten nur einen Bruchteil der reinrassigen Prototypen. Auch die Open-Motorräder sind günstiger, weil ihnen einige hochgestochene technische Komponenten fehlen.

Bei der Honda RCV1000R wurde auf pneumatische Ventilfedern und das Schnellschaltgetriebe verzichtet. Auch die Forward-Yamaha verfügt nicht über das Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung. Dafür eliminierte die Dorna für die Privatteams einen großen Kostenfaktor, nämlich die Elektronik. Alle fahren mit der Einheits-ECU von Magneti Marelli. Die Open-Teams nutzen die Dorna-Software.

Randy de Puniet fuhr zwei Jahre lang das CRT-Motorrad von Aprilia, das dieses Reglement perfekt ausnutzte, und agiert derzeit als Suzuki-Testfahrer. "Das ist ein Werksmotorrad. Das CRT-Motorrad war ein Mix zwischen einem Superbike und etwas anderem", wird der Franzose von 'Crash.net' zitiert. "Sie (die Suzuki; Anm. d. Red.) ist komplett anders. Das komplette Konzept, vom Motor über das Getriebe bis zur Elektronik."

Suzuki testete in Sepang erstmals mit der Magneti-Marelli-Hardware. Die hauseigene Software war dafür allerdings noch nicht fertig programmiert, weshalb es einige Probleme gab. De Puniet, der in diesem Jahr keinen Stammplatz ergattern konnte, sieht das Open-Format für die Zukunft positiv. "Für mich war CRT kein MotoGP-Bike, obwohl mein Teamkollege (Aleix Espargaro; Anm. d. Red.) im Vorjahre einige sehr gute Rennen und Rundenzeiten gefahren ist."

"Wenn man dieses Motorrad aber mit einem Werks-Bike vergleicht, dann war es ein großer Unterschied." Die Open-Motorräder kommen den Prototypen deutlich näher, da sie etwas vereinfachtere Ableger davon sind. "Das ist eine gute Sache", meint de Puniet. "Ich glaube, es war eine gute Entscheidung, dass sie diese Art von Motorrädern gebracht haben, denn einige davon sind nahe an einem Werks-Motorrad dran. Außerdem haben sie vier Liter zusätzlichen Kraftstoff und einen weicheren Reifen, um die Lücke zu verkleinern. Ich glaube, dass es eine gute Lösung ist, damit es eine starke Meisterschaft bleibt."

Fotoquelle: Aspar

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