Baustelle RCV1000R: Shuhei Nakamoto stellt Verbesserungen in Aussicht

MotoGP 2014

— 11.02.2014

HRC reagiert auf Kritik am Honda-Production-Racer

Die Honda RCV1000R war beim Sepang-Test alles andere als eine Offenbarung - HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto reagiert auf die Kritik der Piloten

Die Performance des Honda-Production-Racers war bei den dreitägigen MotoGP-Testfahrten vergangene Woche in Sepang die große Enttäuschung. Ex-Weltmeister und Aspar-Neuzugang Nicky Hayden verlor als schnellster Pilot im Sattel einer Honda RCV1000R knapp zwei Sekunden auf die Spitze und damit deutlich mehr als die ursprünglich von HRC angekündigten drei Zehntelsekunden.

Hayden bemängelte vor allem das zu Wünschen übrig lassende Ansprechverhalten des Motors am Kurvenausgang sowie die im Vergleich zu den Werksmaschinen am Ende der langen Geraden zu Tage tretenden Top-Speed-Unterschiede.

Gresini-Rookie Scott Redding, neben den beiden Aspar-Piloten Nicky Hayden und Hiroshi Aoyama sowie Cardion-Pilot Karel Abraham der vierte Honda-RCV1000R-Fahrer im Feld, stimmt den Aussagen Haydens zu. "Ich sehe es bezüglich der Leistung im unteren Drehzahlbereich wie Nicky", wird der Brite von 'MotoGP.com' zitiert.

Redding zieht einen Vergleich zu den FTR-Bikes des Forward-Teams, die mit Yamaha-Kundenmotoren antreten: "Als ich hinter Colin Edwards oder Aleix Espargaro herfuhr, sind sie mir aus den engen Kurven heraus einfach davongefahren. Meiner Meinung nach ist das Problem nicht so sehr der Top-Speed, sondern der Kurvenausgang. Die Yamaha behält das Vorderrad auf dem Boden und schießt einfach nach vorne. Es wirkt generell so, als hätten sie mehr Leistung."

Bei Honda will man die Kritik der Piloten an der RCV1000R nicht so einfach auf sich sitzen lassen. HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto stellt klar: "Ich muss zugegen, dass der Abstand groß ist, aber Honda-Motorräder sind nicht einfach zu fahren. Die Fahrer brauchen etwas mehr Zeit um zu verstehen, wie die Maschine funktioniert."

"Wir glauben, dass die Fahrer in der Lage sind, eine konstante Performance zu erreichen", formuliert Nakamoto und stellt Verbesserungen in Aussicht: "Wir bei Honda hören mit der Entwicklung niemals auf. Das gilt nicht nur für die Werksmaschine. Wenn wir etwas finden, das einen Schritt nach vorn bedeutet, werden wir es sofort ausliefern. In manchen dieser Fälle entstehen für die Teams zusätzliche Kosten, aber wenn es ein Kolben oder dergleichen ist, würden wir so etwas niemals tun. Ein Kolben ist ein Kolben."

Fotoquelle: Honda

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