MotoGP-Testfahrten in Sepang: Mittwoch

MotoGP 2014

— 27.02.2014

Yamahas Probleme lassen Pedrosa kalt

Honda-Werkspilot meldet sich mit der Bestzeit am zweiten Testtag zurück: Gabel-Setup gefällt Dani Pedrosa nun besser, Heck noch nicht perfekt

Nachdem sich Honda-Werkspilot Dani Pedrosa am ersten Testtag des zweiten Sepang-Tests nicht besonders wohl fühlte, kam der Spanier am Donnerstag deutlich besser zurecht. Am Nachmittag fuhr Pedrosa die Bestzeit und unterbot seine eigene Vorgabe in den finalen Testminuten noch einmal. Am Ende blieb die Uhr bei 2:00.039 Minuten stehen. Damit war der Honda-Pilot deutlich schneller als die Yamaha-Werkspiloten, die mit den neuen Bridgestone-Reifen ihre Probleme haben.

"Am Nachmittag lief es gut für uns. Am Morgen hatten wir ein paar Probleme und ich fühlte mich nicht wohl. Ich musste die Arbeit eher beenden, damit wir umfassende Änderungen am Motorrad vornehmen können. Nach dem Mittagessen fühlte ich mich wohler und konnte bessere Rundenzeiten fahren", berichtet Pedrosa nach dem ergiebigen Testtag in Malaysia. Insgesamt 57 Runden absolvierte der Honda-Pilot und legte damit beinahe drei Renndistanzen zurück.

HRC stellte Pedrosa zwei verschiedene Rahmen zur Auswahl. "Die beiden Rahmen waren sehr ähnlich. Aber ein Rahmen ist etwas größer. Es war damit etwas einfacher, beim Bremsen Fehler zu machen. Ich habe damit ständig Fehler in den Bremszonen gemacht.Das andere Motorrad war etwas langsamer, aber stabiler. Ich konnte damit besser in die Kurven einbiegen. Dieses Chassis habe ich ausgewählt", schildert der MotoGP-Routinier.

Die Setuparbeit an der RC213V konnte auch vorangetrieben werden: "Heute haben wir die Front verbessert, das Setup der Federgabel. Jetzt suchen wir eine bessere Lösung für das Hinterrad. Wir müssen eine bessere Abstimmung für den neuen Hinterreifen finden, damit wir die Reifen besser nutzen können und mehr Haftung haben. Wenn alles gut läuft, werden wir vielleicht noch einen Longrun absolvieren", so Pedrosa.

Dass Jorge Lorenzo sich mit den 2014er-Pneus extrem schwer tut, lässt Pedrosa kalt. "Ja, diese Reifen haben weniger Seitenhaftung als die aus dem Vorjahr. Man muss intensiv am Setup arbeiten. Bei Honda hatten wir in der Vergangenheit auch oft Mühe mit diesen Reifen. Ich erinnere mich an ein Jahr mit Casey, 2012. Da hatten wir starkes Chattering. Bei Yamaha waren diese Probleme viel geringer", erinnert sich der Spanier. "Wir hatten das ganze Jahr hindurch Chattering."

Beim zweiten Sepang-Test muss Pedrosa alleine Daten für HRC sammeln, da Teamkollege Marc Marquez durch den Dirt-Track-Sturz außer Gefecht ist. Das wird auch beim folgenden Reifentest in Australien der Fall sein. Dass der Weltmeister beim ersten Rennwochenende fit sein wird, bezweifelt Pedrosa nicht: "Ich weiß nicht, wie stark er sein wird. Ich rechne damit, dass er 100-prozentig in Form sein wird und die Genesung bis dahin abgeschlossen ist. Davon gehe ich aus."

Fotoquelle: Repsol

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