Cal Crutchlow wird in der neuen Saison mit der Dorna-Einheitselektronik angreifen

MotoGP 2014

— 28.02.2014

Crutchlow: Open-Maschine nicht langsamer als Factory-Bike

Werkspilot Cal Crutchlow begrüßt den Wechsel zum Open-Format und betont, wie wichtig Luigi Dall'Ignas Entscheidungen für Ducati sind

Nach wochenlangem Hin und Her hat sich Ducati am finalen Testtag in Sepang dazu entschieden, in der Saison 2014 auf die eigene Software zu verzichten und mit allen vier Fahrern unter der Open-Option an den Start zu gehen. Dadurch können die Italiener im Gegensatz zu Honda und Yamaha während der Saison an den Motoren der Prototypen Änderungen vornehmen und die Entwicklung vorantreiben.

"Ich denke, es ist sehr wichtig für Ducati, das Motorrad weiterzuentwickeln", bemerkt Werkspilot Cal Crutchlow, der am finalen Testtag mit 0,791 Sekunden Rückstand auf Position acht lag. Der Brite fuhr am Freitag sowohl die GP14 mit Factory-Software als auch die Open-Maschine mit Einheits-Software. Den Weg den Rennleiter Luigi Dall'Igna für die Zukunft festgelegt hat, begrüßt der ehemalige Tech-3-Pilot.

"Gigi ist sehr schlau, uns auf diesen Weg zu führen. Ich bin sehr froh, dass er diese Entscheidung getroffen hat. Ich denke, es wird uns bei der Motorentwicklung in vielerlei Hinsicht helfen", ist Crutchlow überzeugt. "Ich testete heute die Open-Maschine und fuhr die gleiche Rundenzeit wie mit der normalen Maschine. Ich denke nicht, dass es irgendwelche Nachteile gibt."

"Der einzige Punkt, der mich stört, sind die Reifen. Ich würde lieber die Reifen der anderen Fahrer verwenden. Als wir die Open-Maschine testeten, haben wir nicht die Open-Reifen verwendet. Die Reifen, über die sich alle beschweren, sind für mich nicht gut. Ich mag die hitzeresistenten Mischungen nicht. Vielleicht sind die Open-Reifen ein großer Vorteil", grübelt Crutchlow nach der Open-Bekanntgabe.

"Die zusätzliche Spritmenge macht keinen großen Unterschied aus, weil wir sowieso keine Probleme haben. Wir können ziemlich viel Leistung freischalten. Wir werden nun nicht plötzlich 20 km/h schneller sein und auf den Geraden an den Hondas vorbeiziehen. Das wird nicht der Fall sein", schließt Crutchlow aus. "Gigi hat eine clevere Entscheidung getroffen und bewiesen, warum ihn Ducati an Bord geholt hat bei diesem Projekt."

Fotoquelle: Ducati

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