Ducati-Pilot Andrea Dovizioso fühlt sich deutlich wohler als vor einem Jahr

MotoGP 2014

— 28.02.2014

Dovizioso nur 68 Tausendstelsekunden zurück

Ducati-Pilot Andrea Dovizioso ist eine der Überraschungen des finalen Testtages in Sepang - Ist der Italiener der Geheimtipp für die neue Saison?

Vor nicht allzu langer Zeit herrschten lange Gesichter in der Ducati-Box. Nachdem das Team in der vergangenen Saison das schlechteste Teamergebnis seit dem MotoGP-Debüt zeigte, gab es trotz der Verpflichtung von Luigi Dall'Igna wenig Hoffnung für Besserung in der neuen Saison. Doch über den Winter ließ Dall'Igna bei Ducati Corse nichts unberührt und gestaltete sowohl die Struktur im Team als auch die Desmosedici knallhart um.

Optisch unterscheidet sich das neue Modell deutlich von den Versionen der vergangenen Jahre. Besonders am Heck und der Sitzeinheit wurden umfassende geometrische Änderungen vorgenommen. Diese scheinen sich ausgezahlt zu haben. Nachdem Andrea Dovizioso bereits am finalen Tag des ersten Tests mit der bis dahin schnellsten Runde eines Ducati-Piloten aufhorchen ließ, steigerte er sich am sechsten Tag noch einmal deutlich.

Obwohl die Bedingungen nicht ganz so gut waren wie am dritten Tag des ersten Tests, unterbot Dovizioso seine Vorgabezeit um etwa drei Zehntelsekunden. Zur Bestzeit des zweiten Sepang-Tests fehlten gerade einmal 0,068 Sekunden. Und auch die Rennsimulation verlief zufriedenstellend. "Dovi" wirkte nach dem Test sehr erleichtert und freute sich, dass die Arbeit endlich Früchte trägt.

"Ich bin richtig froh. Es ist die Bestätigung für die Fortschritte, die wir bei den Tests gemacht haben. Am Vormittag konnten wir, als es etwas kühler war, eine sehr gute Rundenzeit mit der Factory-Spezifikation fahren", erklärt er auf der offiziellen Seite der MotoGP. "Es ist wichtig, dass wir unsere Rundenzeiten verbessern konnten. Wir können sehr hart bremsen, um gute Rundenzeiten zu fahren."

"Wir haben im Laufe des Tages einen kleinen Longrun absolviert. Unser Tempo war richtig gut. Das ist sehr wichtig für uns, noch wichtiger als die schnelle Rundenzeit", hält der Italiener fest, der in der neuen Saison unter dem Open-Reglement an den Start gehen wird. Am Freitag ließ Dall'Igna die Werkspiloten noch einmal Vergleichsfahrten absolvieren. "Wir haben heute erneut einen Vergleich angestellt. Es gibt einen Unterschied. Er ist nicht so groß, aber es gibt einen Unterschied", so Dovizioso.

Fotoquelle: Ducati

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