Dani Pedrosa darf noch nicht berichten, wie zufrieden er mit den neuen Reifen ist

MotoGP 2014

— 03.03.2014

Pedrosa: Kurze Stints beim Testauftakt

Der Honda-Werkspilot dreht am ersten Tag des Reifentests in Australien 88 Runden und probiert die sechs neuen Mischungen von Bridgestone

Nachdem Honda-Pilot Dani Pedrosa am finalen Tag des zweiten Sepang-Tests zeitgleich mit Valentino Rossi die Bestzeit fuhr, ging es für den Spanier über einen Umweg weiter nach Australien. Beim Reifentest auf Phillip Island soll Pedrosa wichtige Informationen sammeln, damit Reifenlieferant Bridgestone für den Grand Prix in diesem Jahr einen haltbaren Reifen anbieten kann. Im Vorjahr musste das Rennen verkürzt und geteilt werden, weil die Reifen nicht mehr als zehn Runden verkrafteten. Der neue Asphalt sorgte für empfindlich hohe Reifentemperaturen.

Von Montag bis Mittwoch testen neben Pedrosa auch die Werkspiloten von Yamaha und Ducati. Beim Auftakt am Montag fuhr Pedrosa die viertschnellste Zeit. Für seinen persönlich schnellsten Umlauf benötigte der WM-Dritte der vergangenen Saison 1:29.961 Minuten und war damit deutlich langsamer als beim Rennwochenende im Oktober. Schnelle Rundenzeiten waren jedoch nicht das Ziel. Stattdessen wollte Pedrosa die sechs neuen Reifenvarianten, die sich in Mischung und Konstruktion von den bisherigen Varianten unterscheiden, bei kurzen Stints probieren.

Insgesamt 88 Runden absolvierte der Honda-Pilot am Montag. An den kommenden Tagen möchte Bridgestone sehen, wie sich die neuen Pneus bei längeren Stints verhalten. Dazu sollen die Fahrer mindestens 15 Runden am Stück fahren. Wenn alles positiv verläuft, wären am finalen Tag komplette Renndistanzen möglich. Bisher lässt sich aber noch nicht sagen, ob Bridgestone einen haltbaren Reifen entwickelt hat.

"Heute haben wir die neuen Reifen probiert", berichtet Pedrosa nach dem ersten Testtag in Australien. "Hauptsächlich sind wir mit dem Hinterreifen gefahren, den wir zur Verfügung hatten. Zu Beginn habe ich für mich selbst ein paar Runden gedreht, um das Gefühl für die Strecke wiederzufinden. Nach dem Mittag nahm ich die Testarbeit mit den neuen Reifenmischungen auf."

"Wir untersuchten die unterschiedlichen Reifen, die wir hier zur Verfügung haben. Morgen setzen wir unsere Testarbeit mit einer weiteren Mischung fort. Ich kann keine Informationen über meine Eindrücke preisgeben, weil es momentan alles vertraulich ist", erklärt der Spanier, der beim Grand Prix im Oktober hinter Jorge Lorenzo Zweiter wurde. Lorenzo fuhr am ersten Testtag die Bestzeit. Der Yamaha-Pilot war 0,748 Sekunden schneller als Pedrosa.

Fotoquelle: Repsol Media

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