Jorge Lorenzo stellte die Bestzeit mit den Reifen aus dem Vorjahr auf

MotoGP 2014

— 05.03.2014

Lorenzo beendet Reifentest mit schnellster Zeit

Jorge Lorenzo (Yamaha) ist auch zum Abschluss des Reifentests auf Phillip Island der Schnellste - Kühle Temperaturen beeinflussten am Mittwoch das Programm

Am Mittwoch ging der dreitägige Reifentest für Bridgestone in Australien (Phillip Island) zu Ende. Das Wetter war nicht ganz so gut wie an den vorangegangenen Tagen, denn teilweise fielen Regentropfen. Gegen Mittag regnete es stellenweise etwas stärker, doch die Strecke trocknete rasch auf und es konnte trotzdem viel gefahren werden. Generell kühlte es am Mittwoch merklich ab. Das Yamaha-Werksteam spulte die meisten Kilometer ab, denn Valentino Rossi kam auf 56 Runden und Jorge Lorenzo auf deren 55. Lorenzo markierte am späten Nachmittag auch die schnellste Runde des Tages in 1:29,068 Minuten.

Das war auch die absolut schnellste Zeit bei diesem Test. Lorenzo war an allen drei Tagen auf Platz eins zu finden. Dennoch blieb der zweifache MotoGP-Weltmeister um etwas mehr als eine Sekunde über seiner Pole-Position-Zeit vom vergangenen Oktober. Allerdings stellte Lorenzo heute seine Bestzeit mit dem Rennreifen aus dem Vorjahr auf. Er meinte, dass dieser Reifen besseren Grip bietet, aber nicht haltbar ist. Die Renndistanz mit 27 Runden wäre damit nicht schaffbar.

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa drehte am Mittwoch nur 32 Runden und beendete den Tag vorzeitig. Der Spanier blieb als Zweiter etwas über seiner persönlichen Bestzeit vom Dienstag. Der fleißigste Fahrer war Rossi. Er war am Vormittag auch der erst Fahrer auf der Strecke, doch da es tröpfelte, kehrte er sofort wieder an die Box zurück. Unter dem Strich fehlte Rossi eine halbe Sekunde auf die Lorenzo-Zeit. Die Ducati-Fahrer waren zum Abschluss die beiden langsamsten Fahrer.

Auch Andrea Dovizioso fuhr nur 23 Runden und machte vorzeitig Feierabend. Der Italiener fühlte sich körperlich nicht wohl und hatte zu Beginn der Woche auch Fieber. Sein Ducati-Teamkollege Cal Crutchlow startete eine Rennsimulation, brach sie aber schon nach 18 Runden ab, denn der Vorderreifen bereitete Probleme. Insgesamt fuhr der Brite heute 39 Runden. Der Tag musste zudem zweimal unterbrochen werden, weil Moto2-Fahrer "Tito" Rabat heftig gestürzt war.

Für die Werksfahrer sind die Wintertests damit abgeschlossen. Sie werden erst wieder im ersten Freien Training beim Saisonauftakt in Katar, der am 23. März stattfindet, wieder auf ihre Motorräder steigen. Die restlichen MotoGP-Fahrer testen noch von Freitag bis Sonntag in Katar.

Die Testzeiten aus Phillip Island (Mittwoch):
01. Jorge Lorenzo (Yamaha) - 1:29,068 Minuten (55 Runden)
02. Dani Pedrosa (Honda) +0,390 Sekunden (32)
03. Valentino Rossi (Yamaha) +0,486 (56)
04. Cal Crutchlow (Ducati) +0,538 (39)
05. Andrea Dovizioso (Ducati) +1,033 (23)

Fotoquelle: 2014 Yamaha Motor Racing Srl

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