MotoGP-Testfahrten in Doha

MotoGP 2014

— 08.03.2014

Aleix Espargaro von Problemen gebremst

Aleix Espargaro müht sich am zweiten Testtag mit technischen Problemen und dreht in Katar nur wenige Runden - Dafür findet Colin Edwards das Geheimnis der Yamaha

Am zweiten Tag der letzten Wintertestfahrten in Katar musste Aleix Espargaro die Spitze an Alvaro Bautista (Gresini-Honda) abgeben. Für Espargaro verlief der Samstag nicht perfekt, denn er konnte insgesamt nur 32 Runden fahren. Oft brach der Spanier Versuche ab und kehrte an die Forward-Box zurück. Unter dem Strich kam er nicht an seine Freitagszeit heran und sortierte sich mit 1:55,586 Minuten als Dritter ein, vier Zehntelsekunden hinter Bautista.

"Es war ein merkwürdiger Tag, denn wir hatten heute viele technische Probleme. Ich hatte auch kein gutes Gefühl für die Strecke. Ich weiß nicht warum, aber ich spürte heute weniger Grip. Das Gefühl für das Vorderrad war auch nicht gut und ich konnte deshalb nicht so wie gestern pushen", schildert Espargaro bei 'MotoGP.com' seinen Tag. "Es gab auch viele Bremsprobleme, weshalb ich nicht viele Runden fahren konnte."

"Am Ende konnte ich den weichen Reifen auch nicht für eine schnelle Rundenzeit nutzen. Gut ist, dass wir heute viel mit der harten Mischung gefahren sind. Die Ergebnisse waren damit nicht schlecht, denn der Rückstand ist nicht groß und die Pace war gut. Natürlich möchte ich etwas weiter vorne sein. Morgen werde ich versuchen wieder Schnellster zu sein", kündigt Espargaro an.

Über eine schnelle Runde ist die Open-Yamaha mit der weicheren Reifenmischung schnell. Das große Fragezeichen betrifft die Konstanz mit der härteren Mischung im Rennen. "Ich wollte einen Longrun fahren und fühlte mich auf dem harten Reifen nicht zu schlecht. Ich bin aber keinen Longrun gefahren, weil wir viel arbeiten mussten und deshalb keine Zeit hatten", so der Spanier. "Morgen ist es hoffentlich ruhiger und ich kann eine Rennsimulation probieren."

Deutlich besser lief es am Samstag auch auf der anderen Seite der Forward-Garage. Colin Edwards verkürzte seinen Rückstand auf eine Sekunde. Der Routinier hat den Stein der Weisen gefunden: "Es lief heute viel besser. Das Motorrad ist in den vergangenen Jahren um Jorge (Lorenzo; Anm. d. Red.) entwickelt worden. Deshalb will es so schnell wie möglich das Gewicht hinten haben. Ich hatte bei den erstens Tests große Probleme. Heute habe ich endlich verstanden, wie es funktioniert. Deshalb ist auch die Rundenzeit gekommen", sagt der Texaner nach Platz sieben erleichtert.

Fotoquelle: Forward Racing

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