Esteve Rabat war beim Test klar der schnellste Moto2-Fahrer

MotoGP 2014

— 09.03.2014

Dunlop für Phillip Island gerüstet

Beim Reifentest in Australien hat Dunlop drei Mischungen gefunden, die für Phillip Island geeignet sind - Eine Mischung wird auch auf dem Sachsenring eingesetzt

Dunlop fühlt sich für Phillip Island bereit. Im vergangenen Oktober sorgte der neue, aggressive Asphalt für einige Reifenprobleme in der Moto2-Klasse. Deshalb wurde gemeinsam mit Bridgestone Anfang der Woche ein Reifentest in Australien durchgeführt. Für Dunlop führten die Teams Aspar (Suter) und Marc VDS (Kalex) die Arbeit aus. Im Einsatz waren Nico Terol, Jordi Torres, Esteve Rabat und Mika Kallio. Dunlop wollte mindestens zwei Reifenspezifikation finden, die für den Grad Prix problemlos geeignet sind. Schließlich erwiesen sich beim Test drei Spezifikationen für die Renndistanz geeignet.

Die Haltbarkeit stand bei den dreitägigen Tests im Fokus, aber auch die Pace war wichtig. Die Rundenzeiten waren konstant auf dem Niveau des vorjährigen Rennens. Die Zeiten wurden aber mit jedem Tag schneller. Rabat war an allen drei Tagen schneller als im Vorjahr. Seine Bestzeit von 1:32,168 Minuten lag um knapp vier Zehntelsekunden unter der Pole-Position-Zeit von 2013. Beeindruckend waren auch seine Zeiten im ersten kurvigen Sektor, wo der Spanier fast auf Augenhöhe mit den MotoGP-Assen war.

Insgesamt hatte Dunlop neun neue Reifen für diesen Test entwickelt. Es handelte sich dabei um die neuen Generationen der hitzeresistenten Mischungen. Zudem war auch die Lauffläche und die Gürtel der Reifen neu. Insgesamt legten die beiden Teams 3.727 Kilometer zurück. Schließlich kristallisierten sich drei Reifenspezifikationen heraus. Zwei davon werden dann für das Rennwochenende ausgewählt werden. Eine der drei Optionen wird voraussichtlich auch auf dem Sachsenring zum Einsatz kommen.

Diese drei Spezifikationen entsprechen der harten Mischung, die Härtegrade sind aber unterschiedlich. Zudem ist die Konstruktion der einzelnen Reifen mit zwei Mischungen anders. Eine Reifenmischung ist für 2014 komplett neu entwickelt.

Fotoquelle: Marc VDS

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