MotoGP-Testfahrten in Doha

MotoGP 2014

— 09.03.2014

Hayden: "Rückstand ist immer noch groß"

Nicky Hayden steigert sich mit der Open-Honda Schritt für Schritt, doch die Motorleistung bleibt eine Schwachstelle - Der Rückstand auf die Spitze bleibt groß

Platz neun: Nicky Hayden belegte an allen drei Testtagen in Katar die gleiche Position. Wenn man noch die Werksteams dazurechnet, kann man sich ausmalen, wo der US-Amerikaner beim Saisonauftakt in etwa ins Ziel kommen wird. Die neue Honda RCV1000R hat bisher nicht das gehalten, was man sich im Fahrerlager erwartet hat. Hayden war bisher der schnellste Fahrer mit der Open-Honda und konnte seine Rundenzeiten auch am letzten Tag der Wintertests steigern. Nach insgesamt 44 Runden betrug sein Rückstand auf die Spitze 1,4 Sekunden.

"Wir fanden heute wieder einige Fortschritte und ich konnte mehrere Runden in 1:56 Minuten fahren. Wir arbeiteten mehr mit den Reifen und veränderten die Abstimmung für das Rennen, aber auch für das Qualifying", berichtet Hayden. "Wir simulierten auch einen Tausch des Motorrades in der Boxengasse und ich übte einige Starts. Am Ende bin ich meine schnellste Runde bei diesem Test gefahren. Das ist positiv, aber der Rückstand auf die Spitze ist immer noch zu groß."

"Wenn man dann noch bedenkt, dass die Topfahrer gar nicht hier sind. Wir haben hart gearbeitet und gute Dinge gefunden, aber bei der Motorleistung müssen wir noch einen deutlichen Fortschritt machen. Es ist nicht richtig, wenn man auf der Geraden eine halbe Sekunde verliert. Wir wissen was HRC kann, also bin ich mir sicher, dass wir bald Fortschritte machen werden. Wir arbeiten weiter daran, dass wir das volle Potenzial des Motorrades nutzen."

Auf der anderen Seite der Aspar-Box arbeitete auch Hiroshi Aoyama unermüdlich und drehte am Sonntag 56 Runden. Allerdings blieb der Japaner 2,1 Sekunden hinter der Spitze zurück. "Wir haben uns Schritt für Schritt verbessert, und ich versuchte mich an das Team und das neue Motorrad zu gewöhnen. Heute haben wir an der Abstimmung für das Rennen gearbeitet. Wir konnten dabei das Gefühl am Kurvenausgang verbessern, denn das war hier ein Problem."

"Wir haben viele Informationen gesammelt und können uns einen Plan für das Rennen zurechtlegen. Generell bin ich zufrieden. Das Motorrad muss nur noch besser umlenken, damit ich ein besseres Gefühl in den Kurven erhalte. Die Stabilität ist gut, aber wir müssen uns weiter verbessern", so Aoyama.

Fotoquelle: Aspar

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