Cal Crutchlow, Andrea Dovizioso und die GP14: Ducatis Rezept für Erfolge?

MotoGP 2014

— 18.03.2014

Ducati: Große Spannung vor dem Start in eine neue Ära

Neuzugang Cal Crutchlow und Teamkollege Andrea Dovizioso sind gespannt, ob sich die positiven Testeindrücke mit der GP14 beim Saisonauftakt in Katar bestätigen

Für Ducati beginnt mit dem Grand Prix von Katar 2014 eine neue Zeitrechnung, tritt man doch ab sofort nicht mehr als reines Werksteam an. Ob das im Bologna-Vorort Borgo Panigale beheimatete Team unter dem Open- oder aber unter dem Factory2-Reglement antritt, ist wenige Tage vor dem ersten Freien Training der neuen Saison nach wie vor offen.

Fest steht, dass Ducati sowohl auf Management- als auch auf Fahrerseite mit neuer Besetzung in die Saison startet. Der von Aprilia gekommene Luigi "Gigi" Dall'Igna hat Bernhard Gobmeier als Chef von Ducati Corse abgelöst. Der von Tech-3-Yamaha gekommene Cal Crutchlow ist Nachfolger von Nicky Hayden und damit neuer Teamkollege von Andrea Dovizioso.

Am Sonntagabend 22:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MEZ) starten Crutchlow und Dovizioso in Doha in ihr erstes Rennen im Sattel der Desmosedici GP14. "Für mich beginnt die vierte MotoGP-Saison und die erste als Ducati-Werksfahrer. Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel in wenigen Tagen zu eröffnen", sagt Crutchlow und glaubt, dass der 5,38 Kilometer lange Losail International Circuit der GP14 grundsätzlich entgegen kommen sollte.

"Seitdem ich im November zum ersten Mal auf diesem Motorrad saß, haben wir eine Reihe von Fortschritten erzielt. In Katar werden wir trotzdem etwas im Nachteil saßen, denn dort haben wir nicht getestet. Ungeachtet dessen werden wir uns hundertprozentig reinhängen. Ich kann es kaum erwarten, die neue Saison in Angriff zu nehmen", sagt der Ducati-Neuzugang aus Großbritannien, der die Winterpause zudem dazu genutzt hat, seine Langzeitfreundin Lucy vor den Traualtar zu führen.

Während Crutchlow vor seinem Ducati-Debüt steht, geht Teamkollege Dovizioso in seine zweite Saison bei den "Roten". Der Italiener ist dem winterlichen Testprogramm rückblickend zufrieden und freut sich ebenfalls darauf, dass es nun endlich richtig losgeht: "Bei den Wintertests ist es uns gelungen, das Bike in größeren Schritten zu verbessern als wir es erwartet hatten. Die GP14 lässt sich jetzt einfacher fahren. Zuletzt sind uns einige interessante Rundenzeiten gelungen."

Für das Katar-Wochenende erwartet "Dovi", dass er mit der GP14 "auf eine Runde gesehen sicherlich schnell" sein wird. Wie es über die Renndistanz läuft, müsse man abwarten: "Im Rennen könnte es schwieriger werden als im Training. Ich glaube trotzdem, dass wir recht konkurrenzfähig sein können. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir den Rückstand auf die anderen mit Sicherheit reduziert", sagt der Italiener und macht dies nicht zuletzt an der Tatsache fest, dass Ducati nun im Unterschied zu den Werksteams von Honda und Yamaha den weichen Hinterreifen einsetzen darf.

Fotoquelle: Ducati

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