MotoGP in Doha: Donnerstag

MotoGP 2014

— 20.03.2014

Aleix Espargaro freut sich über Tagesbestzeit: "Ich bin stolz"

Open-Pilot Aleix Espargaro lässt beim Trainingsauftakt in Katar die komplette MotoGP-Prominenz hinter sich und fährt in einer eigenen Liga

Bereits bei den Vorsaison-Tests hinterließ Forward-Pilot Aleix Espargaro einen starken Eindruck. Beim Trainingsauftakt in Katar bestätigte der Spanier seine gute Form und sicherte sich im ersten Freien Training deutlich die Bestzeit. Espargaro benötigte mit seiner FTR-Yamaha 1:55.201 Minuten für seinen schnellsten Umlauf und war damit etwa eine halbe Sekunde schneller als seine Verfolger. Die sechs Werkspiloten, die beim Katar-Test nicht dabei waren, lagen mehr als eine Sekunde zurück.

"Es ist wie ein Traum", bemerkt Espargaro, stapelt aber weiterhin tief: "Wir können uns freuen, sollten aber bedenken, dass wir einen kleinen Vorteil hatten. Es war das erste Training. Die Strecke war nicht besonders gut. Wir konnten bereits vor zwei Wochen testen. Es ist toll, an der Spitze zu sein, doch die anderen Fahrer werden sich morgen mit Sicherheit steigern und näher herankommen. Dann wird es schwieriger. Doch ich bin natürlich stolz."

Wie der Großteil seiner Kollegen war auch Espargaro mit den Bedingungen nicht zufrieden: "Die Bedingungen waren an allen drei Testtagen besser als heute. Ich begann mit dem harten Vorderreifen, weil ich diesen Reifen beim Test verwendete. Vermutlich war das nicht die ideale Entscheidung für die heutigen Bedingungen", grübelt der Spitzenreiter des ersten Trainingstags.

Der Forward-Pilot hätte wahrscheinlich sogar mit der härteren Reifenoption, die für die Factory-Piloten die weichere Option darstellt, die Tages-Bestzeit aufgestellt. "Selbst mit dem härteren Hinterreifen waren wir heute schnell und konnten bereits beim ersten Stint eine 1:55er-Runde fahren. Damit bin ich sehr zufrieden", berichtet der CRT-Champion der vergangenen Jahre.

Markenkollege Jorge Lorenzo tat sich beim Trainingsauftakt extrem schwer und kritisierte die neuen Reifen von Bridgestone. Espargaro möchte das noch nicht überbewerten: "Wir sollten ein bisschen abwarten. Der Reifen ist hier nicht das Hauptproblem, weil er beim vergangenen Test gut funktionierte. Ihnen fehlt das Vertrauen, weil sich der Kurs nicht im optimalen Zustand befindet. Ich bin überzeugt, dass sie morgen einen großen Unterschied spüren und verstehen, dass es nicht am Reifen liegt."

Fotoquelle: Forward Racing

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