MotoGP in Doha: Donnerstag

MotoGP 2014

— 21.03.2014

Aleix Espargaro auch am Freitag dominant

Drei Trainingsbestzeiten und eine bisher sehr souveräne Vorstellung machen Aleix Espargaro zum Favorit fürs Qualifying in Doha: "Pole-Position wäre ein Traum"

Open-Yamaha-Pilot Aleix Espargaro hat auch im zweiten und dritten Freien Training den Ton angegeben. Am Freitag war der Forward-Pilot der erste Fahrer, der eine 1:54er-Zeit fahren konnte. In der kombinierten Zeitenliste führt Espargaro das Feld deutlich an. Etwas mehr als vier Zehntelsekunden Vorsprung konnte der Spanier im dritten Freien Training herausfahren. Dadurch ist er der klare Favorit für das Qualifying am Samstag.

Die bisherige Performance überrascht Espargaro: "Nach dem Test dachte ich, dass wir ein gutes Wochenende haben können, doch ich erwarte nicht, in dieser Position zu sein. Als ich im Winter in meinem Haus trainierte, erwartete ich nicht, dass ich in der ersten Nacht 0,5 Sekunden vorne liegen würde, was auch heute zutraf. Wir wissen, dass wir mit dem weichen Reifen Potenzial haben, doch beeindruckender finde ich, dass wir mit harten Reifen ein gutes Tempo fahren können. Für das Rennen sieht es gut aus."

In der Forward-Box herrscht momentan Jubelstimmung. Nach zwei durchwachsenen Jahren, in denen man mit unterlegenen CRT-Maschinen antrat, kämpft das italienische Team nun um Spitzenpositionen. Auch Yamaha kann sich freuen. Dank Espargaro führt immerhin eine Yamaha das Feld an, auch wenn es nicht das Motorrad von Jorge Lorenzo oder Valentino Rossi ist.

"Die Yamaha-Mitarbeiter aus Japan, die mit mir arbeiten, sind sehr froh. Doch sie machen sich Sorgen, ins Büro zum großen Chef zurückzukehren (lacht; Anm. d. Red.)", scherzt Espargaro und weist auf die enttäuschenden Rundenzeiten der Werksfahrer hin. Bei der Vergabe der Pole-Position wird Espargaro der Favorit sein. Die Favoritenrolle weist der sympathische Spanier aber von sich.

"Ich möchte nicht behaupten, dass ich der Favorit bin, weil man so etwas nicht macht. Gestern lagen wir mit 0,5 Sekunden vorne, heute mit 0,4 Sekunden. Wenn niemand einen großen Sprung macht und sein Setup verbessern kann, können wir um die Pole kämpfen. Es wäre ein Traum und ich wäre sehr glücklich, doch mein Ziel ist es weiterhin, im Rennen aufs Podium zu fahren. Ich weiß nicht, ob es realistisch ist, doch es ist unser Ziel. Ich weiß, dass es schwierig ist. Ich habe ein gutes Team. Sie strengen sich sehr an. Wir müssen daran glauben", so Espargaro.

Fotoquelle: FGlaenzel

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