Für Dani Pedrosa zählt Katar nicht zu seinen Lieblingsrennen

MotoGP 2014

— 25.03.2014

Pedrosa: "Katar ist ein außergewöhnlicher Grand Prix"

Mit Platz drei in Katar hat Dani Pedrosa sein Soll erfüllt - Der Spanier schildert seine Eindrücke von Katar und vom besonderen Zeitplan für das Nachtrennen

Dani Pedrosa stand beim Saisonauftakt in Katar im Schatten des Duells Marc Marquez gegen Valentino Rossi. Nach unauffälligen, aber soliden Trainingstagen war der Honda-Werksfahrer immer in der Spitzengruppe dabei, aber nicht ganz vorne. Im Rennen duellierte sich Pedrosa hauptsächlich mit Gresini-Pilot Alvaro Bautista. Als dieser zwei Runden vor Rennende stürzte, lag Pedrosa knapp dahinter auf Platz vier. Pedrosa schnappte sich Rang drei und kletterte auf das Podest.

Während viele Fahrer Fehler machten und ausschieden, machte Pedrosa wieder einmal alles richtig und sammelte 16 wertvolle WM-Punkte. "Was für ein Start! Es war ein sehr fordernder Grand Prix. Viel ist im ersten Rennen passiert. Es gab viele Stürze und ich musste viele Positionen gutmachen", schreibt Pedrosa in seinem Blog. "Katar ist immer ein außergewöhnlicher Grand Prix, den wir seit vielen Jahren fahren. Man muss aber immer seine Pace an die Gegebenheiten anpassen."

Vor allem der besondere Zeitplan für das Nachtrennen verändert die eingespielten Abläufe der Fahrer und Teams. "Man will spät aufstehen, aber um zehn Uhr ist man wach. Dagegen kann man nicht viel machen. Wir verbrachten Zeit im Swimmingpool und aßen erst gegen 15:00 Uhr zu Mittag, denn Abendessen gab es erst gegen 23:00 Uhr", schildert Pedrosa die Besonderheiten.

"Katar ist ein Land, das sich sehr schnell verändert. Als wir zum ersten Mal dort waren, gab es kaum Autos, wenige Verkehrsampeln und so gut wie keinen Verkehr. Jetzt hat es sich komplett verändert und es gibt viele Wolkenkratzer. Da im Jahr 2015 die Handball-WM und im Jahr 2022 die Fußball-WM in Katar ausgetragen werden, werden große Stadien gebaut." Eines dieser Stadien entsteht auch nicht unweit des Losail-Kurses.

"Es sieht unglaublich aus, aber es bedeutet auch, dass der Wind viel Sand von der Baustelle auf die Strecke weht. Für uns ist das kein Vorteil. Ich muss aber sagen, dass das Gebäude beeindruckend aussieht. Die Strecke selbst zählt nicht zu meinen Lieblingskursen, denn es ist ein seltsames Rennen. Trotzdem bin ich Dritter geworden. Es ist wichtig, dass man die Saison auf dem Podest startet."

"Nun haben wir etwas Zeit, um daheim in die normale Routine zu kommen. Meine Fitness ist gut, denn nach dem Rennen war ich körperlich in guter Form. Deshalb werde ich meine Arbeitsroutine fortsetzen." Bis zum zweiten Rennen in den USA sind fast drei Wochen Pause. Erst am 13. April steigt der Grand Prix von Texas in Austin.

Fotoquelle: Repsol Media

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