Aleix Espargaro traut auch den anderen Open-Piloten Überraschungen zu

MotoGP 2014

— 01.04.2014

Aleix Espargaro liebäugelt in Texas mit dem Podest

Vor dem zweiten Rennen der Saison macht sich Aleix Espargaro erneut Podest-Hoffnungen - Neue Verkleidung soll ab Jerez für mehr Top-Speed sorgen

Für Open-Yamaha-Pilot Aleix Espargaro hielt der Saisonauftakt in Katar Höhen und Tiefen bereit. Drei Trainingsbestzeiten wurden von einem verkorksten Qualifying mit zwei Stürzen überschattet. Im Rennen fuhr der führende Open-Pilot einen soliden vierten Platz nach Hause und sammelte wichtige Punkte für die Fahrerwertung. Für den zweiten Lauf der Saison in Austin rechnet sich Espargaro erneut eine Spitzenposition aus. Um die Aufgabe im Rennen zu vereinfachen, möchte sich der Forward-Pilot dieses Mal im Qualifying keine Fehler erlauben.

"Am Samstag versuchen wir, einen Platz in der ersten oder zweiten Startreihe sicherzustellen. Im Rennen müssen wir dann sehen, ob es fürs Podium reicht", grübelt Espargaro im Gespräch mit 'MotoGP.com'. Sorgen bereitet Espargaro die lange Gegengerade: "Texas wird schwierig, weil es eine sehr lange Gegengerade gibt und wir diesbezüglich leiden werden, bis wir in Jerez eine neue Verkleidung bekommen."

Austin ist das Heimrennen von Teamkollege Colin Edwards. Bisher tat sich der "Texas Tornado" schwer, dem deutlich jüngeren Teamkollegen zu folgen. Das Potenzial für ein Überraschungsergebnis ist aber da. Davon ist auch Espargaro überzeugt: "Es ist nicht nur meine Open-Maschine, die gut läuft. Ich habe das gleiche Motorrad wie Colin Edwards", stellt er klar und schreibt auch die Production-Racer von Honda nicht ab. "Die Hondas von Abraham, Aoyama, Hayden und Redding verlieren im Vergleich zu uns drei bis vier km/h. Ich denke, dass alle Open-Fahrer noch näher an die Spitzengruppe kommen können."

"Ich bin sehr froh, einen Teamkollegen wie Colin zu haben. Seine Erfahrung hilft mir sehr. Es ist nicht nur, weil er mir in Katar Ersatzteile gab. Er hilft mir in den schwierigen Momenten sehr - mehr als jeder andere, weil er die Situationen, die ich nun erstmals erlebe, bereits durchgemacht hat", lobt Espargaro, der in dieser Saison noch einiges erreichen möchte, um sich für einen Platz in einem Werksteam zu empfehlen.

"Ich denke, dass wir auf vielen Strecken um Podestplätze kämpfen können, auch wenn es nicht einfach wird. Wir müssen in diesem Jahr viele Punkte holen, weil ich die Meisterschaft in den Top 6 beenden möchte. Momentan liegen wir auf Position vier und sind auf dem richtigen Weg", freut sich der zweifache CRT-Champion.

Fotoquelle: FGlaenzel

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