MotoGP-Aufstieg: Mischt Kalex in der Zukunft auch in der Königsklasse mit?

MotoGP 2014

— 02.04.2014

Kalex: MotoGP-Einstieg ist nicht vom Tisch

Alex Baumgärtel liebäugelt nach wie vor mit der Königsklasse, doch die neuen Visionen von Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta sorgen für Zurückhaltung

Als sich im vergangenen Jahr abzeichnete, dass die CRT-Klasse Platz für ein neues Format macht, gab es bei Kalex Überlegungen, in die MotoGP einzusteigen. Es war denkbar, dass ein Team Motoren bei Yamaha least und Kalex beauftragt, ein passendes Chassis zu konstruieren. Die MotoGP-Pläne gerieten aber ins Stocken, da weder Pons noch Marc VDS Startplätze in der MotoGP erhielten.

Yamahas Plan, lediglich M1-Motoren zu verleasen, musste angepasst werden. Nur Forward kam auf das Kunden-Angebot der Japaner zurück und wollte mit FTR ein eigenes Motorrad bauen. Doch dazu kam es nicht und Yamaha lieferte neben dem Motor auch das Chassis. Ob sich das im Laufe der Saison ändert, darf bezweifelt werden. Offen ist, ob Yamaha auch in der kommenden Saison komplette Motorräder an Forward verleast oder zum ursprünglichen Plan zurückkehrt.

Doch wie schaut die Situation ein Jahr später bei Kalex aus? "Es ist noch ein Thema, doch momentan gibt es neue Äußerungen von Carmelo Ezpeleta", erklärt Alex Baumgärtel im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich hatte noch keinen direkten Kontakt zu ihm, um zu fragen, in welche Richtung es gehen soll. Offensichtlich will die Dorna die Werke dazu bringen, ihre Vorjahres-Werksmaschinen an die Privatteams zu liefern."

Ezpeleta strebt für die Zukunft an, dass die Werke jeweils zwei Motorräder einsetzen und diese in der folgenden Saison an die privaten Teams für maximal eine Million Euro verleasen. Dieses Modell wäre ein erneuter Kurswechsel, den Kalex nur bedingt begrüßt. "Sollte das der Weg für die Zukunft sein, muss man sich gut überlegen, ob man den Schritt wagt oder nicht", kommentiert Baumgärtel. Vom Tisch ist das MotoGP-Projekt dennoch nicht.

Das Interesse seitens der führenden Kalex-Moto2-Teams besteht noch immer: "Im Vorjahr hatten wir mit Pons und Marc VDS Ideen dazu gesammelt. Doch dann war die Fahrersituation der Knackpunkt. Es waren bereits Fahrerverträge unterschrieben, die noch nicht publik waren. Wenn es soweit kommt, dann sind Pons und Marc VDS vermutlich die Teams, die in Frage kommen", so Baumgärtel.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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