Honda-Pilot Karel Abraham erwartet auch in Austin ein schwieriges Rennen

MotoGP 2014

— 04.04.2014

Abraham: Die Angst vor einem Verlauf wie bei Spies

Die langwierige Schulterverletzung besorgt den Tschechen, der gesteht, sich vor einem Schicksal wie dem von Ben Spies zu fürchten

Cardion-Pilot Karel Abraham musste in der vergangenen Saison eine schwierige Situation durchleben. Der Tscheche verletzte sich beim Rennen in Indianapolis an seiner Schulter und fand in der Saison 2013 nie wieder zu seiner alten Stärke zurück. Im finalen Saisondrittel musste Abraham viele Rennen aussetzen und wollte 2014 komplett erholt in die neue Saison starten. Doch bereits bei den Vorsaisontests offenbarte sich, dass die Genesung nicht so verlief, wie Abraham und Cardion hofften.

Beim Saisonauftakt in Katar kämpfte sich Abraham über die Distanz und wurde mit WM-Punkten belohnt. Die freie Zeit zwischen Katar und Texas nutzte der Honda-Pilot zur Rehabilitation. "Der Schulter geht es besser. Wir arbeiten wirklich hart daran, aber für das kommende Rennen in Austin bin ich etwas beunruhigt", wird er von 'MotoGP.com' zitiert. "Katar war eine flüssige Strecke, ohne allzu viele scharfe Kurven. Es gab nicht so viele Linkskurven, weniger harte Bremszonen, wogegen es in Austin viele Linkskurven mit harten Anbremszonen gibt, das wird sicher nicht einfach."

Somit muss Abraham vermutlich auch in Austin mit Schmerzen fahren. Schulterverletzungen sind nicht zuletzt durch das Schicksal von Ben Spies mit Vorsicht zu genießen. Abraham gesteht, sich vor solch einem Schicksal zu fürchten: "Ja, ich hatte mich wirklich für eine Zeit davor gefürchtet und ehrlich gesagt tu ich es noch immer. Aber ich weiß, dass es im Vergleich zu Spies' Verletzung etwas anderes ist, da ich wieder in der Lage bin, ein komplettes Rennen zu fahren und es war ja nicht so schlecht."

Abgesehen von der Verletzung wird Abraham durch die etwas enttäuschende Performance seiner Honda RCV1000R eingebremst. "Als Fahrer klagst du immer über die Leistung und andere Dinge und möchtest immer ein besseres Motorrad. Ich denke, unser Motorrad könnte ein bisschen schneller sein", bemerkt der ehemalige ART-Pilot.

Dass die Kunden-Hondas einen Top-Speed-Nachteil haben, war bereits in Sepang offensichtlich: "Das kann man speziell an den Open-Yamaha-Fahrern sehen, die auf der Geraden an uns vorbeifliegen. Das Chassis betreffend kann ich nicht klagen, weil es sich viel besser anfühlt als das was ich vergangenes Jahr hatte, deshalb bin ich mit der Honda glücklicher als ich jemals zuvor war."

Fotoquelle: FGlaenzel

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