Marc Marquez stellt sich vor den Rennen in diesem Jahr weniger Fragen

MotoGP 2014

— 05.04.2014

Marquez: Weniger Anspannung vor den Rennwochenenden

Der amtierende Weltmeister vergleicht die diesjährige Situation mit der in seiner Rookie-Saison und stellt fest, dass er nun vor den Rennen viel entspannter ist

Weltmeister Marc Marquez hat bereits beim Saisonauftakt in Kater bewiesen, dass er in seiner zweiten MotoGP-Saison spürbar gereift ist. Anstatt mit viel Risiko in den Trainings um Bestzeiten zu kämpfen, ließ es der Honda-Werkspilot bis zum dritten Freien Training ruhig angehen. Als es ernst wurde, war Marquez zur Stelle und sicherte sich die Pole-Position und den Sieg im Rennen. So abgeklärt war er in seiner Debütsaison nicht.

"Das Gefühl, das ich in diesem Jahr habe, wenn es zu einem Grand Prix geht, ist anders. Der Unterschied ist ziemlich groß. Nach einem Jahr hat man mehr Erfahrung", begründet der Spanier. "Durch den Gewinn des Titels erhält man Vertrauen. Im Vorjahr fragte ich mich vor den Rennen, ob ich mich an die Strecke anpassen kann, ob es einfach oder schwer wird. In diesem Jahr kenne ich die Strecken bereits aus dem Vorjahr und habe eine gewisse Vorstellung."

"Aus diesem Grund fühle ich mich wohler - vor allem an den Tagen vor einem Grand Prix", vergleicht Marquez. Direkt nach dem Katar-Rennen ging die Reise weiter nach Kuala Lumpur. Marquez war einer der Nominierten für einen Laureus-Award und nahm bei der prestigeträchtigen Preisverleihung auch eine Trophäe mit: Der MotoGP-Durchstarter entschied die Kategorie "Durchbruch des Jahres" für sich.

"Als ich den Laureus-Award erhielt, war das ein tolles Gefühl. Der Preis zählt zu den wichtigsten Dingen, die mir überreicht wurden. Wenn man dort ist, trifft man sämtliche Legenden. Es ist sehr schön, wenn man dort ist. Und dann den Award zu gewinnen - ein unbeschreibliches Gefühl", schwärmt der MotoGP-Weltmeister, der bei der Preisverleihung auf Motorrad-Legenden wie Mick Doohan und Giacomo Agostini traf.

"Es ist unglaublich, wenn man mit Doohan oder Agostini oder jemand anderem sprechen kann. Es ist unglaublich, weil das MotoGP-Legenden sind. Manchmal denkt man sich, 'sie hatten sehr gute Karrieren' - ich werde versuchen, das auch zu schaffen, doch es ist nahezu unmöglich", schielt Marquez auf die Statistiken. "Momentan geht es mir nur darum, 2014 zu gewinnen. Man muss abwarten, wie es dann im kommenden Jahr aussieht. Ich denke nie besonders intensiv über die Zukunft nach."

Fotoquelle: FGlaenzel

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