Auch die US-Fans müssen sich an das grüne Design von Hayden gewöhnen

MotoGP 2014

— 10.04.2014

Hayden wartet weiter auf Updates von Honda

Für den CoTA ist Nicky Hayden ein wichtiges Zugpferd - Der US-Amerikaner analysiert vor dem Heimrennen die Stärken und Schwächen seiner Honda

Nicky Hayden steht an diesem Wochenende in Texas besonders im Fokus. Es ist das Heimrennen des US-Amerikaners, der aus dem Bundesstaat Kentucky stammt. Als Weltmeister von 2006 ist er das große Aushängeschild für den Grand-Prix-Promoter. Zudem ist Hayden der letzte erfolgreiche Motorradfahrer aus den USA, die auf eine große Tradition in der 500er-Klasse zurückblicken kann. Honda USA war im Vorjahr auch einer der treibenden Kräfte, damit Hayden wieder auf ein japanisches Motorrad zurückkehrt. Für Honda USA ist er immer noch eine wichtige Werbefigur.

Die RCV1000R gestaltete sich allerdings bisher nicht so konkurrenzfähig wie gedacht. Beim Saisonauftakt in Katar kam der 32-Jährige als Achter ins Ziel. "Es war kein einfacher Saisonstart. Ich habe natürlich gehofft, dass ich durch meine Rückkehr zu Honda konkurrenzfähiger bin. Im ersten Rennen war das Endresultat okay, aber es sind viele Leute gestürzt", ordnet Hayden sein Ergebnis ein. "Diesmal muss ich mehrere Gegner schlagen. Das Heimrennen ist natürlich immer etwas Besonderes. Hoffentlich verleiht uns das einen kleinen Schub."

Hayden hat in erster Linie den Motor als Schwachstelle identifiziert, denn der Production-Racer verfügt im Gegensatz zur RC213V nicht über pneumatische Ventile und hat auch nicht das Seamless-Getriebe eingebaut. Wann kommen Updates? "Es ist noch früh in der Saison. Ich bin mir sicher, dass Honda nicht schlafen wird und uns helfen wird. Wir müssen weiter hart arbeiten. Ich muss auch noch einige der Stärken des Motorrades besser nutzen. Ich muss meinen Teil dazu beitragen."

Die Gerüchte im Fahrerlager besagen, dass Honda beim Europaauftakt in Jerez neue Updates in der Pipeline haben wird. Bestätigt ist das allerdings nicht. "Sie waren sehr ruhig. Es gibt natürlich viele Gerüchte. Im Moment haben wir nichts Neues und wissen auch nicht, wann etwas kommen wird", gibt Hayden Auskunft. "Motorleistung kann aus mehreren Bereichen kommen, wie dem Auspuff. Wir brauchen aber einen richtig großen Fortschritt, damit wir konkurrenzfähig sind und das Motorrad haben, so wie wir es uns gedacht haben."

Auf der Strecke verliert der Routinier, der immer noch "Kentucky Kid" auf seiner Lederkombi stehen hat, in einem Bereich die meiste Zeit: "Es geht um die Beschleunigung aus langsamen Kurven in mittleren Gängen. Das Motorrad ist in der Bremsphase sehr gut, das ist eine Stärke", lobt Hayden. "Man kann extrem hart und tief in die Kurven bremsen. Außerdem ist es für mich ein neues Team. Wir müssen uns noch gut verstehen."

Für das Rennwochenende in Austin hofft Hayden auf viele Fans und prächtige Stimmung: "Es ist eine unglaubliche Anlage. Amerika kann stolz darauf sein. Es ist die erste richtige Motorradrennstrecke. Das Layout zählt nicht zu meinen Favoriten, aber es ist ein sicherer Kurs. Die gesamte Anlage ist top. Natürlich ist es schade, dass wir nicht nach Laguna zurückkehren. Dort waren die Anlagen nicht so gut, aber ich liebe die Strecke. Aber auch dieser Kurs ist gut und hoffentlich kommen viele Fans. Es heißt zwar, dass es in Texas nie regnet, aber das hat man auch über Katar gesagt, bevor wir dorthin gekommen sind."

Fotoquelle: Aspar

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