Jorge Lorenzo möchte auch in der kommenden Saison für Yamaha fahren

MotoGP 2014

— 11.04.2014

Fahrerpoker beginnt: Lorenzo verhandelt mit Yamaha

Die Verträge der vier Top-Piloten Marc Marquez, Dani Pedrosa, Valentino Rossi und Jorge Lorenzo laufen aus - Lorenzo bestätigt erste Verhandlungen mit Yamaha

2015 könnte das Fahrerfeld in der MotoGP ordentlich durchgemischt werden. Mit Marc Marquez, Dani Pedrosa, Valentino Rossi und Jorge Lorenzo verfügt keiner der vier Top-Fahrer der vergangenen Saison bisher über einen Vertrag für die kommende Saison. Im Rahmen des Grand Prix von Texas verrät Lorenzo nun, dass er gerne bei Yamaha bleiben würde.

"Wir haben die Gespräche aufgenommen, und es gab bereits ein erstes Treffen", berichtet der vierfache Weltmeister und ergänzt: "Es wäre ideal bei Yamaha zu bleiben und nicht zu einem anderen Hersteller zu wechseln. Natürlich sind wir hier, um zu gewinnen, und das Motorrad ist sehr wichtig."

Die Verhandlungen mit seinem aktuellen Team hätten für ihn "Priorität". Allerdings verrät Lorenzo auch: "Die drei oder vier stärksten Fahrer bekommen immer Angebote von allen Herstellern, also denke ich, dass das dieses Jahr wieder passieren wird." Hat der Spanier also freie Hand bei der Wahl seines Motorrads?

Lorenzo erwartet weitere Angebote

Ganz so einfach dürfte es wohl nicht sein. Denn nach seiner eigenen Theorie wird sich sein Team auch darum bemühen den amtierenden Weltmeister Marc Marquez und dessen Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa zu verpflichten. Wer zu lange wartet, dem könnten die Konkurrenten sein bevorzugtes Motorrad also regelrecht vor der Nase wegschnappen.

Möglicherweise will Lorenzo also einfach Planungssicherheit haben. Daher findet er es auch nicht verwerflich die Augen nach anderen Möglichkeit offenzuhalten. "Ich denke jeder Fahrer sieht sich Angebote an, wenn er welche bekommt. Man wäre verrückt, wenn man das nicht machen würde", so der Spanier.

Besseres Motorrad für Lorenzo?

"Aber wenn man mit seinem Hersteller zufrieden ist und sie einen gut behandeln - so wie Yamaha das immer mit mir gemacht hat - und das Motorrad konkurrenzfähig ist, dann ist es natürlich am logischsten, wenn man seinen Vertrag verlängert", sagt Lorenzo, der seit seinem Einstieg in die MotoGP im Jahr 2008 ausschließlich für Yamaha gefahren ist.

Allerdings stellt der 26-Jährige auch klar, dass er im Falle einer Vertragsverlängerung ein siegfähiges Motorrad haben möchte. "Wenn das Motorrad noch ein kleines bisschen besser wird, und Yamaha mir und Valentino eine bessere Maschine hinstellen kann, dann wäre es sehr viel einfacher noch einmal für zwei weitere Jahre zu unterschreiben", sagt Lorenzo.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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