MotoGP in Austin: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.04.2014

Austin: Marquez in seiner eigenen Liga

Marc Marquez (Honda) dominiert den ersten Trainingstag in Austin nach Belieben und hat eine Sekunde Vorsprung - Andrea Dovizioso (Ducati) erster Verfolger

Weltmeister Marc Marquez ist so wie im Vorjahr auf dem Circuit of The Americas in seiner eigenen Liga. Schon im Vormittagstraining war der Weltmeister auf dem modernen Kurs in Texas um neun Zehntelsekunden schneller als die restliche MotoGP-Elite. Auch zu Beginn des Nachmittagstrainings war Marquez sofort um bis zu 1,2 Sekunden schneller als der Rest. Weitere Zahlen: Mit seiner Bestzeit in 2:03.490 Minuten war der Honda-Werksfahrer mit dem harten Hinterreifen um sieben Zehntelsekunden schneller als sein Rekord im Grand Prix vor einem Jahr.

Der Freitag hat in Austin zwei Erkenntnisse gebracht: Marquez dominiert und fährt vorne in seiner eigenen Liga, aber dahinter wird es spannend. Von Platz zwei bis zwölf lagen die Fahrer innerhalb einer Sekunde. Erster Verfolger von Marquez war Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso. Der Italiener stellte seine persönliche Bestzeit allerdings mit dem weichen Open-Reifen auf, der den Factory-Fahrern nicht zur Verfügung steht. Trotzdem fehlten Dovizioso 1,005 Sekunden auf den Champion.

Auf Platz drei reihte sich Dani Pedrosa ein, der Gründe suchen muss, warum Marquez mit dem gleichen Motorrad um eine Sekunde schneller fahren kann. Andrea Iannone meldete sich mit Rang vier im Spitzenfeld. Auch an seiner Pramac-Ducati war am Ende der weiche (weiße Markierung) Hinterreifen montiert. Aleix Espargaro konnte sich nicht wie in Katar in Szene setzen und kam mit der Open-Yamaha des Forward-Teams auf Rang sechs.

Topspeed war auf der 1,2 Kilometer langen Gegengeraden ein Thema. Dovizioso erreichte rund 336 km/h, während Aleix Espargaro zwischen 15 und 20 km/h einbüßte. Das erklärt zum Teil, warum der Spanier in Austin nicht ähnliche Trainingsergebnisse wie zuletzt in Katar zeigen konnte. Interessant waren allerdings die Sektorzeiten: Wenig überraschend hatte Marquez in den Sektoren eins bis drei die Nase vorne. Im letzten Sektor war Aleix Espargaro aber um 0,021 Sekunden schneller als der Weltmeister.

Sorgenfalten gab es im Yamaha-Werksteam, denn Honda war am Freitag unerreichbar vorne. Valentino Rossi probierte auch den härteren Reifen (rote Markierung) aus, fuhr seine schnellste Runde aber mit der Mischung medium (keine Markierung). Mit diesem Bridgestone-Reifen, der der Spezifikation von 2013 entspricht, verlor Rossi 1,303 Sekunden auf Marquez. Das bedeutete Rang sechs.

Bradl auf Platz sieben

Mit grimmigem Gesicht saß sein Teamkollege Jorge Lorenzo an der Box. Am Vormittag hatte der zweifache MotoGP-Weltmeister zwei Sekunden Rückstand. Er konnte sich am Nachmittag steigern, kam aber dennoch nur auf Position acht. Sein Rückstand: 1,5 Sekunden. Stefan Bradl (LCR-Honda) präsentierte sich im Laufe des Nachmittagstrainings besser als es das reine Ergebnis zeigt.

Der Zahlinger probierte ebenfalls die härteste (rot) Mischung aus, rutschte damit aber viel über das Hinterrad. Mit 339,6 km/h war Bradl der Schnellste auf der Gegengeraden. Bevor in den Schlussminuten viele Fahrer den weicheren Reifen aufzogen, befand sich der Deutsche auf dem zweiten Platz. Schließlich wurde er noch an die siebte Stelle zurückgereicht. Hinter Lorenzo komplettierten Cal Crutchlow (Ducati) und Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) die Top 10. Große Zwischenfälle gab es im zweiten Training nicht.

Fotoquelle: Repsol Media

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