Randy de Puniet wird beim Grand Prix in Valencia mit einer Wildcard starten

MotoGP 2014

— 14.04.2014

Suzuki: De Puniet erhält in Valencia eine Wildcard

Testteam-Manager Davide Brivio hat Suzuki überzeugt: In Valencia wird Randy de Puniet mit der neuen MotoGP-Maschine an den Start gehen

Während die MotoGP-Rennteams bereits die Reise nach Argentinien angetreten haben, beginnt am Dienstag für Suzuki in Austin die Testarbeit. Das Testteam um Manager Davide Brivio wird zwei Tage lang auf dem Kurs in Texas Erfahrungen sammeln, um die neue MotoGP-Maschine konkurrenzfähiger zu machen. Randy de Puniet wird von Nobuatsu Aoki unterstützt. Aus Marketing-Gründen wird auch Motorrad-Legende Kevin Schwantz auf die neue Suzuki steigen und einige Runden drehen.

Das Chassis, der Motor und die Elektronik sind Suzukis größte Probleme. "Wir haben ein paar Probleme mit dem Chassis, wenn die Haftung gering ist", bemerkt Brivio im Gespräch mit 'Motor Cycle News'. "Doch solange die Haftung hoch ist, passt alles. Dieses Grip-Problem versuchen wir zu beheben. Wir werden auf Strecken mit wenig Haftung testen. Aragon ist so eine Strecke. Und auch in Japan gibt es passende Strecken, um das Problem zu beheben."

"Unser Motor ist noch ein bisschen zu aggressiv, doch das wurde bereits von unseren Ingenieuren analysiert. Es ist eindeutig, dass wir nicht nur an der Elektronik sondern auch an der Mechanik arbeiten müssen, um den Motor sanfter zu machen", fügt Brivio hinzu. Im Gespräch mit 'GPOne.com' bestätigt der Testteam-Manager, dass Suzuki beim Saisonfinale in Valencia an den Start gehen wird. "Randy de Puniet wird unser Fahrer sein", so Brivio.

2015 wird Suzuki als Factory-Nennung an den Start gehen und die gleichen Vorzüge wie Ducati genießen. Im Vergleich zu Honda und Yamaha erhält Suzuki mehr Sprit, mehr Motoren und darf mehr testen. "Im kommenden Jahr werden wir unter den Factory-Regeln starten und die gleichen Vorteile wie Ducati genießen. In Malaysia begannen wir, die Magneti-Marelli-ECU zu verwenden. Wir müssen die Software verfeinern."

"Unser Ziel ist es, so viele Daten wie möglich zu sammeln. Wir reisen auch nach Argentinien für einen Zwei-Tages-Test nach dem Rennen. Aus logistischen Gründen werden wir nicht am Jerez-Test teilnehmen. Dafür werden wir in Barcelona dabei sein", schildert er und begründet, warum Aoki trotz der schwachen Rundenzeiten bei den bisherigen Tests stets vor Ort sein wird: "Nobuatsu hat sehr viel in Japan auf unserer privaten Strecke getestet. Es ist wichtig, dass er immer über die Neuigkeiten informiert ist."

Offen ist, wer in der kommenden Saison im Suzuki-Werksteam fahren wird. Ende der laufenden Saison laufen die Verträge der meisten Spitzenfahrer aus. "Wir werden natürlich mit allen Fahrern Gespräche führen. Logischerweise wird es schwierig, einen Topfahrer zu überzeugen, sich auf ein komplett neues Projekt einzulassen. Randy gehört zu den Kandidaten, unser Motorrad zu fahren. Wir werden uns umschauen", so Brivio.

Fotoquelle: www.suzuki-racing.com

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