Randy de Puniet ist mit den erzielten Fortschritten beim Austin-Test zufrieden

MotoGP 2014

— 17.04.2014

Suzuki: Neue Motor- und Chassis-Ausbaustufen in Austin

Randy de Puniet steigert sich am zweiten Testtag in Austin um eine halbe Sekunde - Suzuki macht Fortschritte bei Elektronik, Motor und Chassis

Das Suzuki-Team hat die zweitägigen Testfahrten auf dem Circuit of The Americas in Texas beendet. Zu den beiden Testfahrern Randy de Puniet und Nobuatsu Aoki gesellte sich auch am zweiten Tag Ex-Weltmeister Kevin Schwantz. Außerdem war auch das Yoshimura-Suzuki AMA-Superbike-Team im Einsatz. Die richtige Testarbeit mit dem neuen Prototypen führten die jüngeren Semester aus. De Puniet drehte am Donnerstag insgesamt 62 Runden und kam auf eine persönliche Bestzeit von 2:05.85 Minuten. Damit war der Franzose um etwas mehr als eine halbe Sekunde schneller als am Vortag.

Im Qualifying am vergangenen Samstag hätte de Puniet mit dieser Zeit Startplatz 17 erreicht. Auf schnelle Rundenzeiten hat es das Suzuki-Testteam aber ohnehin noch nicht abgesehen. In Austin stand die Arbeit mit der Elektronik im Vordergrund. "Ich bin glücklich, dass wir bei der Gasgriff-Verbindung zum Motor und der Traktionskontrolle Fortschritte geschafft haben", zieht der Franzose Fazit. "Wir arbeiteten längere Zeit an der richtigen Einstellung der neuen Elektronik. Wir fanden schließlich auch einen guten Kompromiss."

"Wir setzten die Arbeit mit unserem bevorzugten Chassis fort und es hat heute sehr gut funktioniert. Das Paket ist definitiv besser geworden. Ich hätte noch gerne einen weiteren Tag gehabt, denn gestern haben wir die meiste Zeit mit der Abstimmung für diesen neuen Kurs verbracht. Auch ich bin seit einigen Wochen kein Motorrad gefahren und musste erst das Gefühl wiederfinden."

Zumindest kannte de Puniet den CoTA aus dem Vorjahr. "Heute haben wir mit dem Rennreifen gearbeitet. Die Rundenzeit ist deutlich besser geworden und ich fand auch eine gute Pace", nennt der Franzose die Fortschritte. "Leider konnte ich am Ende nicht auf Zeitenjagd gehen, denn es gab ein kleines Problem mit dem Bike. Dadurch haben wir die letzte halbe Stunde verloren. Ich habe aber das Gefühl, dass wir die Performance noch weiter verbessern hätten können." Generell herrschten auch am zweiten Testtag gute Bedingungen, obwohl es etwas wärmer wurde.

Abgesehen von der Elektronik arbeitete Suzuki auch am technischen Paket, wie Projektleiter Satoru Terada erläutert: "Wir hatten hier neue Spezifikationen beim Motor und beim Chassis bereit und fanden eine gute Kombination. Wir arbeiteten auch daran, eine gute Elektronik-Abstimmung für den neuen Motor zu finden. Auch dabei sind wir mit den Ergebnissen zufrieden. Wir bestätigten auch unsere Chassis-Wahl."

"Unsere Rundenzeiten hätten noch etwas besser sein können, aber wichtig ist, dass wir Austin mit guten Informationen über unser Motorrad und diese Strecke verlassen. Außerdem ist auch Kevin Schwantz unser neuestes MotoGP-Bike gefahren und das Yoshimura-Suzuki-Team, das von Suzuki Amerika unterstützt wird, war auch hier. Nun freuen wir uns auf Argentinien, wo wir am Dienstag und Mittwoch nach dem MotoGP-Rennen testen werden.", sagt der Japaner über den kommenden Fahrplan.

Fotoquelle: www.suzuki-racing.com

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