Eugene Laverty will nur mit dem richtigen Motorrad in die MotoGP wechseln

MotoGP 2014

— 19.04.2014

Eugene Laverty: MotoGP nur mit richtiger Möglichkeit

Eugene Laverty schließt einen Wechsel in die MotoGP nicht aus - Es muss aber die richtige Möglichkeit sein, denn der Nordire will nicht Statist spielen

Eugene Laverty ist seit dem Jahr 2008 im Fahrerlager der Superbike-WM anzutreffen. Der Nordire fuhr zunächst drei Jahre in der Supersport-WM und wurde 2009 und 2010 Vizeweltmeister. 2011 stieg der 27-Jährige in die Superbike-WM auf und holte gleich in seiner Debütsaison zwei Siege mit Yamaha. Anschließend nahm ihn Aprilia unter Vertrag, wo Laverty im Vorjahr Vizeweltmeister wurde. In dieser Saison fährt er für Crescent-Suzuki.

Eugenes Bruder Michael fährt nun die zweite Saison für Paul Bird in der MotoGP. Aber auch Eugene war bereits im MotoGP-Fahrerlager anzutreffen. 2007 und 2008 fuhr er in der 250er-Klasse eine Aprilia. Topresultate blieben aus, weshalb sich Laverty für die Superbikes entschied. Die Türe für eine Rückkehr in die Motorrad-WM stand aber schon mehrmals offen. Vor allem im Vorjahr schien ein MotoGP-Vertrag so gut wie fix zu sein.

Jorge Martinez wollte zwei Motorräder von Aprilia einsetzen und neben Nicky Hayden Laverty verpflichten. Dann entschied sich Martinez doch für den neuen Honda Production-Racer und die Türe für Laverty war wieder zu. "Ich hatte mehrere Möglichkeiten zurückzukehren. Vor drei oder vier Jahren hatte ich eine Chance in der Moto2 und im Vorjahr in der MotoGP", wird Laverty von 'Crash.net' zitiert. "Ich bin aber immer meinem Motto treu geblieben und habe gesagt, dass ich nur zurückkehre, wenn es eine richtige Möglichkeit ist."

Das heißt, dass er nicht wie sein Bruder Michael dem Feld nur hinterherfahren will. "Das ist natürlich schwierig. Man denkt, ob man selbst den Unterschied machen kann. Aber nein, ich war dort, als die Dinge nicht richtig waren", erinnert sich Laverty an die 250er-Jahre. Damals hatte er nicht die neuesten Aprilia-Versionen zur Verfügung und war somit chancenlos. Einen MotoGP-Wechsel schließt Laverty aber nicht kategorisch aus.

"Wenn ich die Möglichkeit bekomme, dann gut, aber ich möchte nicht nur dort sein und teilnehmen. Ich möchte konkurrenzfähig sein. Nachdem ich vor einigen Jahren das Fahrerlager verlassen habe, waren es keine guten Gefühle, aber man muss vergeben können, es vergessen und weitermachen. Die Umstände haben damals gegen mich gesprochen." In diesem Jahr wird Laverty auch die neue MotoGP-Maschine von Suzuki testen.

Fotoquelle: Crescent

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