Bradley Smith hat sich in seiner zweiten MotoGP-Saison deutlich gesteigert

MotoGP 2014

— 23.04.2014

Smith: "Ich hatte Zweifel"

Der Tech-3-Pilot gesteht, dass er vor einem Jahr Angst hatte, seinen Platz im Team von Herve Poncharal zu verlieren

Yamaha-Pilot Bradley Smith hat sich von seiner ersten zur zweiten MotoGP-Saison deutlich gesteigert. Sowohl in Katar als auch in Texas zeigte der Brite ordentliche Leistungen und beendete den Grand Prix in Austin als bester Yamaha-Vertreter. "Ich glaubte daran, dass ich es hierhin schaffen kann, doch ich bin etwas berrascht", wird Smith von 'Motor Cycle News' zitiert. "Ich trete gegen die besten Fahrer der Welt an und habe sehr groe Anstrengungen betrieben, um hierhin zu kommen."

"Ich strengte mich sehr an. Als ich im vergangenen November in Valencia dieses Motorrad bekam, war ich sofort froh und hatte groes Vertrauen", blickt er zum Nachsaisontest zurck. In seiner Debtsaison musste sich Smith mit der M1 aus der Saison 2012 zufrieden geben. Teamkollege Cal Crutchlow fuhr eine deutlich aktuellere Version und gab im teaminternen Duell den Ton an.

In der Saison 2014 treten Smith und Teamkollege Pol Espargaro mit gleichen Spezifikationen an. Die Tech-3-Maschine der neuen Saison liegt Smith offensichtlich. Bei den Tests in Sepang und Katar hielt sich der Brite meist mit schnellen Rundenzeiten zurck und konzentrierte sich auf die Details der M1. "Im Winter sorgte ich nicht fr irgendwelche berraschungen und machte das, was ich tun musste, um die Yamaha bestmglich zu verstehen", besttigt er.

"Die Leute haben mich immer wieder in Frage gestellt. Ich hatte ebenfalls Zweifel", gesteht Smith, der Ende 2012 nach einer enttuschenden Moto2-Saison in die Knigsklasse wechselte. Im Sommer 2013 gab es Gerchte, Smith wrde seinen Platz im Team verlieren, obwohl er einen Vertrag hat. Diese Diskussionen verrgerten den 125er-Vizeweltmeister der Saison 2009.

"Man muss bedenken, dass es in Laguna Seca vor einem Jahr Gesprche gab, in denen behauptet wurde, ich wrde meinen Job verlieren. Das tat sehr weh", bemerkt er. "Ich hatte Glck, diese Chance zu erhalten. Yamaha glaubte an mich und gab mir ein gutes Motorrad fr den Test in Valencia. Als ich dieses Motorrad bekam, wusste ich, dass ich zeigen kann, wozu ich in der Lage bin. Ich war froh, einen Zweijahres-Vertrag zu haben. Nun kann ich zeigen, was ich kann."

Fotoquelle: Tech 3

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