Auch in Argentinien werden die Reifen wieder seitlich stark beansprucht

MotoGP 2014

— 24.04.2014

Bridgestone mit drei Optionen: Mehr Auswahl in Argentinien

Weil der Kurs von Termas de Rio Honda für die MotoGP Neuland ist, bekommen die Fahrer zumindest beim Vorderreifen mehr Auswahl geboten

2014 kehrt die MotoGP zum ersten Mal seit 2004 wieder nach Südamerika zurück, wenn der Autodromo Termas de Rio Honda in Argentinien den dritten Saisonlauf abhält. 4.806 Meter Länge misst der Kurs, der von zahlreichen schnellen Kurven mit großem Radius charakterisiert ist, weswegen man einen der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten des Jahres erwartet. Durch die hohen Geschwindigkeiten, harten Bremszonen und hohen Sturzwinkel in einigen Kurven beansprucht der Kurs die Reifen hier besonders.

Der Kurs hat ein unausgewogenes Layout mit neun Rechts- aber nur fünf Linkskurven. Trotzdem scheinen die Linkskurven in ihrer Natur härter zu sein als die Rechtskurven, und besonders Ecken wie die Kurven sechs und elf generieren hohe Reifentemperaturen, sodass die Belastungen auf den linken und rechten Schultern der Reifen ähnlich sind. Das bedeutet, dass die hintere Reifenzuteilung für diese Strecke symmetrisch sein wird.

Die grundsätzliche Schwierigkeit des Autodromo Termas de Rio Hondo bedeutet, dass die Hinterreifenauswahl Gummimischungen vom härteren Ende der Skala enthält. Die Optionen für die Werks-Honda- und -Yamaha-Fahrer sind der Medium und harte Slick, während die Ducati und Open-Class-Fahrer Zugriff auf die Soft- und Medium-Slicks haben.

Da der Rio Termas Hondo Circuit neu in der Weltmeisterschaft ist, ist der Datenbestand von Bridgestone für diese Strecke limitiert, während man auf eine ganze Bandbreite von Wetterbedingungen treffen könnte. Darum wird ein spezieller Front-Slick für den Argentinien-Grand-Prix angeboten, um sicherzustellen, dass die Fahrer genügend Optionen haben, um mit den potenziell variablen Streckenbedingungen zurechtzukommen. Die Fahrer werden aus drei Front-Slick-Optionen wählen können: Soft, Medium, Hart.

"Ich freue mich, dass die MotoGP nach einem Jahrzehnt wieder nach Südamerika kommt, da dies eine so leidenschaftliche Region für den Motorradsport ist", sagt Hiroshi Yamada, Leiter der Motorsportabteilung von Bridgestone. "Dies ist ein wichtiger Markt für Bridgestone, und es freut mich, dass wir unsere fortgeschrittene Technologie einem ganz neuen Publikum präsentieren können. Die große Zahl an Fans, die beim letztjährigen Test in Termas de Rio Hondo vor Ort waren, waren ein guter Indikator für den Zuspruch, den wir an diesem Wochenende erwarten können, und ich hoffe, dass eine große Zuschauerzahl den Sport in Argentinien wieder zurück begrüßt."

"Aus Rennperspektive hat kein Werksteam im vergangenen Jahr auf diesem Kurs getestet, daher wird es interessant zu sehen sein, welche Fahrer sich an die Anforderungen dieses sehr schnellen Kurses anpassen können. Dieses Wochenende wird ein sehr anstrengendes für unsere Ingenieure, da sie beauftragt sein werden, den Teams dabei zu helfen, das Beste aus ihren Reifen auf diesem neuen Kurs herauszuholen", so Yamada.

Fotoquelle: FGlaenzel

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