MotoGP in Termas de Rio Hondo: Freitag

MotoGP 2014

— 25.04.2014

Argentinien: Lorenzo legt die erste Bestmarke vor

Jorge Lorenzo (Yamaha) fährt in Termas de Rio Hondo die erste Trainingsbestzeit - Stefan Bradl (LCR-Honda) Siebter - Rückstand von Marc Marquez und Dani Pedrosa

Zum ersten Mal seit dem Jahr 1999 drehten am Freitag wieder MotoGP-Motorräder Runden in einem offiziellen Training auf argentinischem Boden. Allerdings startete der Fahrbetrieb mit einer halben Stunde Verspätung, nachdem das vorangegangene Training der Moto3-Klasse verspätet angefangen hatte. Bei bewölktem Himmel lernten die MotoGP-Fahrer den neuen Termas de Rio Hondo Kurs kennen. Auf der einen Seite mussten die Fahrer die Geheimnisse der Strecke erkunden, gleichzeitig mussten die Ingenieure an der Abstimmung arbeiten.

Die Rundenzeiten wurden deshalb kontinuierlich schneller. Schließlich blieb die Uhr bei 1:42.804 Minuten stehen. Diese Marke lag deutlich unter der Bestmarke von 1:44 Minuten vom Test im vergangenen Jahr. Theoretisch sollte das Layout des 4,8 Kilometer langen Kurses der Yamaha M1 entgegenkommen und es war auch Jorge Lorenzo, der die Bestzeit im ersten Freien Training aufstellte. Diese Rundenzeit fuhr der zweifache MotoGP-Weltmeister in den Schlussminuten mit dem harten Hinterreifen.

Auf Platz zwei reihte sich Aleix Espargaro ein, der die Yamaha nach Open-Reglement im Forward-Team fährt. Aleix Espargaro drehte allerdings nur 13 Runden und damit um fünf weniger als Lorenzo. Schnellster Honda-Vertreter war Alvaro Bautista (Gresini), der nach seinen beiden Ausfällen nun ein solides Ergebnis braucht, als Dritter. Andrea Iannone fuhr mit der Pramac-Ducati die viertschnellste Zeit. Die Abstände waren aber groß, denn dem Italiener fehlten schon neun Zehntelsekunden auf Lorenzo.

Das Tech-3-Yamaha-Duo Bradley Smith und Pol Espargaro reihte sich geschlossen auf den Plätzen fünf und sechs ein. Stefan Bradl, der den Kurs schon ein wenig vom Test im Vorjahr kennt, folgte als Siebter. Der Deutsche drehte mit seiner LCR-Honda 20 Runden und hatte 1,2 Sekunden Rückstand. Damit war Bradl einen Tick schneller als Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso auf Rang acht. Nicky Hayden (Aspar) meldete sich mit der Production-Honda als Neunter in den Top 10.

Valentino Rossi fuhr so wie sein Yamaha-Teamkollege Lorenzo 18 Runden, war aber um 1,6 Sekunden langsamer. Somit reichte es für den Altmeister nur zu Platz zehn. Die beiden Honda-Werksfahrer hatten ebenfalls Rückstand. Weltmeister Marc Marquez fuhr seine persönlich schnellste Runde schon in der dritten Runde. Damit lag der Spanier zunächst auch überlegen vorne, er wurde aber noch auf Position 14 zurückgereicht.

Auch Dani Pedrosa setzte sich nicht mit schnellen Zeiten in Szene und beendete das Training als 16. Cal Crutchlow ist verletzungsbedingt nicht dabei und wird im Ducati-Werksteam von Testfahrer Michele Pirro vertreten. Der Italiener fuhr auf Rang zwölf. Trotz der neuen Strecke gab es kaum Zwischenfälle. Lediglich Michael Laverty stürzte von seiner PBM-Maschine.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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