MotoGP in Termas de Rio Hondo: Freitag

MotoGP 2014

— 26.04.2014

Marquez erwartet Reifenschlacht in Argentinien

Marc Marquez deklassiert die Konkurrenz im Qualifying in Argentinien wieder einmal, glaubt allerdings nicht, dass der Sieg am Sonntag bereits in trockenen Tüchern ist

Auf der neuen Strecke in Termas de Rio Hondo sicherte sich Weltmeister Marc Marquez im dritten Rennen der MotoGP-Saison 2014 die dritte Pole-Position. Trotzdem erwartet der Spanier nicht, dass er Kreise um die Konkurrenz fahren wird, wie er es zuletzt in Austin tat. Vor allem die schnell abbauenden Reifen machen dem 21-Jährigen große Sorgen.

"Hier ist es schwieriger, denn wir wissen nicht, wie sich die Reifen am Ende des Rennens verhalten werden", berichtet Marquez, der vor allem zu Beginn des Wochenendes Probleme mit dem starken Reifenverschleiß hatte. Er erklärt: "Auf einer neuen Strecke verbessern sich die Zeiten im Laufe des Wochenendes immer."

"Gestern habe ich gemerkt, dass im zweiten Training bereits viel mehr Grip da war. Heute hatte ich noch mehr erwartet, aber so war es nicht. Es war mehr oder weniger gleich. Aber trotzdem haben wir unsere Zeit und unser Setup stark verbessert. Jetzt haben wir eine gute Basis für morgen. Wir werden versuchen unseren Job weiterhin gut zu machen."

Wichtiges Warmup

"Es wird schwierig, denn ich denke, dass bei diesen Bedingungen alle Fahrer beide Hinter- und Vorderreifen benutzen können. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Strecke und die Temperaturen sich entwickeln werden. Wir werden unser Bestes geben", verspricht der amtierende MotoGP-Champion.

Das Warmup am Sonntagvormittag werde nun "wichtig sein, um einige Dinge auszuprobieren. Es wird wichtig sein das Grip-Level zu überprüfen, denn heute hat es sich etwas verbessert und morgen vielleicht noch etwas mehr. Das hat Auswirkungen auf das Setup. Aber es ist für alle die gleiche Situation."

Marquez verrät sein Geheimnis nicht

Insgesamt gefällt Marquez die neue Strecke: "Wenn man von der Ideallinie abkommt, dann ist es immer noch ziemlich rutschig. Aber das Layout ist toll, es gibt einige schnelle Kurven, die ich sehr genieße." Er fühle sich zwar gut, allerdings habe er sich beim vergangenen Rennen in Austin noch besser gefühlt.

Das hielt ihn im Qualifying allerdings nicht davon ab den Zweitplatzierten Jorge Lorenzo um satte 0,742 Sekunden zu distanzieren. Als ein Journalist Marquez nach dessen Geheimnis fragt, antwortet dieser mit einem Lächeln: "Wenn ich ein Geheimnis habe, dann werde ich es nicht verraten, denn sonst wissen es ja alle."

Fotoquelle: Repsol Media

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