Aspar-Duell in Argentinien: Am Ende hatte Aoyama die Nase knapp vor Hayden

MotoGP 2014

— 29.04.2014

Aspar: Teamduell auch beim Europa-Auftakt?

Nicky Hayden und Hiroshi Aoyama hoffen, beim Grand Prix von Spanien in Jerez näher an den Werksteams dran zu sein: Wer behält teamintern die Oberhand?

Nicky Hayden zieht die Teamduelle magisch an. Nachdem er sich in der vergangenen Saison regelmäßig in enge und teilweise beinharte Zweikämpfe mit seinem damaligen Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso verstrickt sah, setzt sich dieser Trend in der Saison 2014 nahtlos fort.

Inzwischen fährt Hayden im Aspar-Team von Jorge Martinez eine auf dem Open-Reglement basierende Honda RCV1000R. Teamkollege des MotoGP-Champions von 2006 ist Hiroshi Aoyama. Beim Grand Prix von Argentinien am vergangenen Sonntag lieferten sich der US-Amerikaner und der Japaner ein enges Duell, das erst in der letzten Kurve entschieden wurde: Aoyama setzte sich im Kampf um Platz zehn schließlich hauchdünn durch.

In der Gesamtwertung nach drei Saisonrennen hat Hayden dank der Platzierungen acht, elf und elf gegenüber Aoyama (Plätze elf, zwölf und zehn) knapp die Nase vorn. Beim Grand Prix von Spanien in Jerez treffen die beiden Aspar-Teamkollegen am Sonntag erneut aufeinander. Dabei wollen sie sich nicht nur teamintern vor dem jeweils anderen behaupten, sondern auch den Rückstand auf die Werksteams reduzieren.

"Ich freue mich tierisch auf Jerez. Es ist eine interessante Strecke", meint Hayden und erklärt: "Man könnte sagen, dass die Saison jetzt in den Normalzustand übergeht, nachdem wir in Katar mit einem Nachtrennen gestartet sind, in Texas ein äußerst schwieriges Wochenende erlebt haben und in Argentinien auf einer neuen Strecke gefahren sind. Jetzt geht es nach Europa, wo die Meisterschaft zu Hause ist. Die Strecke kennen wir in und auswendig."

"Es ist eine fantastische Rennstrecke mit einer unschlagbaren Atmosphäre. Ich komme immer wieder gern nach Jerez", schwärmt Hayden vom 4,428 Kilometer langen Kurs in Andalusien und rechnet sich mit dem Honda-Production-Racer gute Chancen aus: "An gewissen Stellen dieser Strecke kann man die Kraft eines MotoGP-Bikes nicht in vollem Umfang nutzen. Das könnte sich für uns, verglichen mit den Werksmaschinen, als Vorteil erweisen. Wenn wir alles richtig machen, können wir vielleicht näher dran sein und besser mithalten. Hoffentlich spielen uns die Bedingungen in die Karten."

Aoyama, der genau wie Teamkollege Hayden im Winter bei Aspar andockte, spricht vor dem Hintergrund des neuen Motorrads, das neuen Teams und der damit verbundenen Arbeit von einem "nicht ganz einfachen Start in die Saison", gibt sich aber optimistisch: "Positiv ist, dass wir Woche für Woche Fortschritte machen. Das Ergebnis vom vergangenen Sonntag war sehr gut. Jetzt ist es an der Zeit, den europäischen Teil der Saison in Angriff zu nehmen."

"Ich bin mir sicher, dass die Streckencharakteristik unserem Bike entgegen kommt", bemerkt Aoyama mit Blick auf den Circuito de Jerez, auf dem lange Geraden Fehlanzeige sind. Das Optimum der RCV1000R habe man noch nicht erreicht. "Auch wenn wir zuletzt ein gutes Rennen hingelegt haben, so müssen wir dennoch weiterarbeiten. Das Hauptziel für dieses Wochenende muss es sein, das Einlenkverhalten zu verbessern", so der Japaner.

Fotoquelle: Honda ProImages

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