Valentino Rossi will zwei weitere Jahre bei Yamaha bleiben

MotoGP 2014

— 02.05.2014

Rossi: "Mein Plan sind zwei weitere Jahre"

Valentino Rossi will zwei weitere Jahre in der MotoGP bleiben, auch wenn ihm der Ausstieg von Bridgestone Sorgen bereitet

Valentino Rossi wollte die ersten Saisonrennen abwarten, um dann zu entscheiden, ob er seine Karriere noch um weitere zwei Jahre verlängert. Als Colin Edwards während der Pressekonferenz in Texas seinen Rücktritt zum Saisonende erklärte, saß Rossi daneben und bekräftigte, dass er weitermachen will. Vor allem das Duell mit Marc Marquez in Katar war ganz nach dem Geschmack des neunfachen Weltmeisters.

Allerdings hat sich die Situation schlagartig verändert: Bridgestone steigt Ende 2015 aus der MotoGP aus. Wenn Rossi einen neuen Zweijahresvertrag unterschreibt, würde er im zweiten Jahr - seinem womöglich letzten - mit einem neuen Reifenpartner arbeiten müssen. Wenn ein neuer Reifenpartner kommt, müssen die Motorräder angepasst werden und die Fahrer müssen ihre Fahrstile anpassen.

Sicher ist, dass auf alle Beteiligten viel Arbeit zukommt. Dazu könnte es im schlimmsten Fall zu Reifenschäden oder anderen sicherheitsrelevanten Schwierigkeiten kommen. Will sich Rossi dieser Herausforderung stellen? Bereits am Donnerstag äußerte sich der Italiener mit Sorge über die Zeit nach Bridgestone. Ändert das seine Denkweise bezüglich der eigenen Zukunft und könnte er seine Karriere gleichzeitig mit dem Ausstieg von Bridgestone beenden?

Rossi antwortet abweichend: "Mein Plan ist im Moment, dass ich nach dieser Saison noch zwei Jahre bleibe. Es ist aber noch zu früh zu sagen, aber sieht so aus, dass sich die MotoGP im Jahr 2016 stark verändern wird, weil die Elektronik zurückgeschraubt wird. Wenn wir die Reifen ändern, kann das alles verändern. Es wird interessant. Mein Plan ist, dass ich einen Vertrag für zwei weitere Jahre abschließe."

Trotzdem weiß Rossi, dass 2016 ein Schritt ins Unbekannte werden könnte. "Ich mache mir Sorgen. Für mich sind das keine guten Neuigkeiten", sagt er offen. "Es stimmt, dass wir dann bei null starten. Ich glaube, dass es für die anderen Hersteller sehr schwierig sein wird, auf das Level von Bridgestone zu kommen, was die Sicherheit und das Performance-Level anbelangt."

Aktuell hat Rossi Fortschritte bei seinen Schwachpunkten aus dem Vorjahr geschafft. Das betraf in erster Linie die Stabilität in der Bremsphase und das Gefühl für den Vorderreifen. "Im Winter haben wir mit Yamaha und meinem Team sehr hart daran gearbeitet, um dieses Problem zu verbessern. 2013 konnten wir das nicht aussortieren und verbessern", blickt Rossi zurück. "Wir modifizierten das Motorrad, die Vordergabel und andere Dinge."

"Das hat mir sehr geholfen. Ich bin jetzt auf der Bremse nicht so schlecht. Wenn ich es mit dem Vorjahr vergleiche, dann kann ich 20 Meter später bremsen. Ich bin jetzt auf einem guten Level. Um aber mit Jorge auf einem Level zu sein, muss alles perfekt sein, weil er sehr gut fährt." In diesem Zusammenhang testete Rossi am Freitag auch ein neues Chassis, obwohl am Montag ein offizieller Testtag auf dem Programm steht.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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