MotoGP in Jerez: Donnerstag

MotoGP 2014

— 03.05.2014

Lorenzo: "Komme langsam wieder in Form"

Jorge Lorenzo kommt nach einem schwachen Saisonstart immer besser in Schwung und träumt in Jerez bei seinem 200. Grand Prix nun sogar vom ersten Saisonsieg

Jorge Lorenzos Formkurve zeigt eindeutig nach oben. In Argentinien holte der Spanier seinen ersten Podiumsplatz der diesjährigen MotoGP-Saison, in Jerez erreichte der 26-Jährige nun sein bestes Qualifyingergebnis 2014. Bis kurz vor Ende der Sitzung lag der Yamaha-Pilot sogar auf Pole-Position-Kurs, dann unterbot Überflieger Marc Marquez seine Runde allerdings um 0,421 Sekunden und verwies ihn auf Rang zwei.

"Langsam komme ich wieder in die Form, die ich im vergangenen Jahr hatte. Das ist ein gutes Zeichen.", freut sich Lorenzo trotzdem und ergänzt: "Ich fühlte mich von Beginn an großartig und konnte meine physische Verfassung verbessern, die war heute sehr gut. Ich habe versucht, die Pole-Position anzugreifen, und bin gleich im ersten Versuch eine sehr gute Runde gefahren. Im zweiten Versuch wollte ich mich noch einmal verbessern, aber ich hatte hinten nicht den gleichen Grip, also musste ich etwas ruhiger fahren."

Für eine Überraschung sorgte Lorenzo auch im vierten Training, als er sich auf einen Longrun über 18 Runden konzentrierte. Er erklärt: "Der Longrun im vierten Training war sehr wichtig. Wir waren die einzigen, die das gemacht haben. Ich habe ein gutes Gefühl bekommen, auch wenn ich auf dem Hinterreifen ziemlich gerutscht bin. Ich denke, wenn ich morgen so fahren kann, oder vielleicht sogar noch etwas besser, dann können wir sogar um den Sieg kämpfen."

"Er kann seine Pace jetzt besser halten", ergänzt Team-Manager Wilco Zeelenberg: "Es hilft ihm dabei, seinen Rhythmus und das Limit zu finden. Wenn der Reifen stark abbaut, dann kann man nicht mehr pushen." Allerdings gibt er auch zu bedenken: "Es war keine richtige Rennsimulation, es waren 18 Runden. Man muss noch neun Runden mehr fahren."

Trotzdem sollte sich Lorenzo durch diesen Longrun bereits einen guten Eindruck verschafft haben. Der viermalige Weltmeister berichtet: "Das Motorrad wird sich zwischen der ersten und der letzten Runde ziemlich verändern, aber ich muss mich einfach in jeder Runde so gut wie möglich darauf einstellen. Dazu bin ich bereit."

Der zweite Rang im Qualifying sei "ein guter Platz für morgen." Am Sonntag wird Lorenzo dann sein 200. Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft bestreiten. Klappt es dann, nach einem verkorksten Saisonstart, möglicherweise sogar mit dem ersten Saisonsieg? "Ich hoffe immer, dass ich gewinnen werde. Vielleicht ist unsere Chance hier etwas größer, aber ich hoffe das immer, wenn ich auf einer Strecke ankomme", sagt der Spanier, der seine Zuversicht offenbar wiedergefunden hat.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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