MotoGP in Jerez: Donnerstag

MotoGP 2014

— 03.05.2014

Pedrosa erwartet Reifenschlacht in Jerez

Dani Pedrosa ist wieder einmal langsamer als sein Teamkollege Marc Marquez, freut sich allerdings trotzdem über Platz drei - Die Reifen sieht er als Schlüsselfaktor

Dani Pedrosa wird am Sonntag zum dritten Mal in Folge aus der erste Reihe starten. Der Spanier qualifizierte sich hinter Marc Marquez und Jorge Lorenzo auf Rang drei. Trotzdem erwartet der 28-Jährige, der in seinen bisherigen acht MotoGP-Rennen in Jerez immer aufs Podium fuhr, dass sich die Kräfteverhältnisse durch die Reifen am Sonntag noch einmal verschieben könnten.

"Ich denke, dass alle Probleme mit dem Grip haben", sagt Pedrosa und ergänzt: "Wir werden morgen im Rennen unser Bestes geben, aber natürlich werden die Bedingungen der Schlüssel sein. Es wird darum gehen, sich den Reifen bis zum Ende gut einzuteilen." Bereits in den drei bisherigen Saisonrennen hatten die Reifen immer wieder eine wichtige Rolle gespielt, auch für Pedrosa.

Der Spanier erklärt: "Wir haben in den vergangenen Rennen gesehen, dass wir in den ersten Runden Probleme haben, wenn wir mit dem harten Reifen fahren. Wenn andere dann mit dem weichen Reifen fahren, sind sie einige Runden lang schnell und kommen gut aus den Kurven. Deshalb ist es dann schwierig, sie in den ersten Runden zu überholen."

In Argentinien steckte Pedrosa dadurch lange Zeit im Verkehr fest und verlor so alle Chancen auf den Sieg. Im Hinblick auf das Qualifying sagt der Honda-Pilot: "Ich habe es in der ersten Runde, wenn der Reifen am Besten ist, nicht richtig gut hinbekommen. Trotzdem konnte ich meine Zeit in der zweiten Runde des zweiten Versuchs noch verbessern. Das ist nicht schlecht. Die erste Reihe ist auf diesem Kurs sehr wichtig."

"Ich freue mich auf morgen. Ich will einfach raus fahren und das Rennen genießen. Es ist schwierig zu sagen, wie es laufen wird", sagt Pedrosa, der außerdem lobende Worte für das heimische Publikum findet: "Es war toll, heute die ganzen Fans zu sehen. Es war unglaublich heiß, und wenn man eine oder zwei Stunden dort steht, dann ist das bestimmt anstrengend."

Im vergangenen Jahr konnte Pedrosa das Rennen in Jerez gewinnen und Teamkollege Marquez auf Rang zwei verweisen. Der amtierende Weltmeister erklärt: "Ich denke, dass Dani morgen der Stärkste sein wird." Pedrosa selbst hofft, dass er Marquez zum ersten Mal in dieser Saison schlagen kann: "Wir hoffen, dass wir um den Sieg kämpfen können."

Fotoquelle: Repsol Media

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