MotoGP in Jerez: Donnerstag

MotoGP 2014

— 04.05.2014

Marquez dominiert auch in Jerez: "Habe das nicht erwartet"

Vierter Saisonsieg im vierten Rennen: Marc Marquez ist auch in Jerez unantastbar - Trotzdem bevorzugt der Weltmeister spannende Duell wie in Katar und in Argentinien

Marc Marquez setzte vor heimischem Publikum in Jerez seine Erfolgsserie fort. Der Spanier ging in der Anfangsphase in Führung, baute sich einen Vorsprung von rund fünf Sekunden auf und holte sich den Sieg - seinen ersten in Jerez. Perfekter kann man eine Saison nicht starten: Der Honda-Werksfahrer eroberte in den ersten vier Saisonrennen jeweils die Pole-Position und gewann alle vier Rennen. Von seinen 100 Grands Prix hat Marquez 36 gewonnen. Bei 59 Rennen stand er auf dem Podest. Dazu kommen 41 Pole-Positions und 29 schnellste Rennrunden.

Der 21-Jährige ist auf dem besten Weg zu einem der erfolgreichsten und größten Motorrad-Fahrer der Geschichte zu werden. In Jerez verfolgten seine Fans die nächste Machtdemonstration. "Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Austin und Argentinien waren Strecken, die mir liegen. Hier hatte ich etwas Mühe", meint Marquez. "Ich bin ein sehr gutes Rennen gefahren, das hatte ich nicht erwartet, weil Valentino, Dani und Jorge im Training schnell und konstant waren."

"Ich hatte vor allem in der Anfangsphase mit mehr Kämpfen gerechnet. Ich konnte mir aber einen Vorsprung herausfahren, den ich nur noch kontrollieren musste." Als Marquez seine Verfolger abgeschüttelt hatte, wurde es ein einsames Rennen. Die Konzentration zu halten, war nicht einfach. "Es war schwierig. In Austin war es etwas einfacher, die Konzentration zu halten."

"Hier waren es 27 Runden und die Fans haben mich angefeuert. Außerdem war diese Strecke für den Vorderreifen kritisch. Ich verlor die Konzentration nur in der letzten Runde, aber ich blieb ruhig und holte mir die 25 Punkte." Obwohl es kaum enge Duelle gab, war Marquez nicht langweilig. "Nein. Austin war etwas langweiliger", spricht er seine Dominanz in Texas an. "Ich habe ein Rennen wie in Argentinien erwartet."

"Für das Rennende machte ich mir etwas Sorgen, weil Dani im vierten Freien Training mit gebrauchten Reifen sehr schnell war. Deshalb pushte ich zu Beginn des Rennens, um mir einen Vorsprung herauszufahren. Mir gefallen Rennen wie Argentinien und Katar besser", gibt Marquez zu. "Wenn man aber einen Vorsprung hat, möchte man ihn etwas vergrößern und ihn verwalten." In zwei Wochen geht es in Le Mans weiter.

Dort fuhr der Champion im Vorjahr zum ersten Mal ein MotoGP-Rennen im Nassen und kam auf Anhieb auf das Podest. "In Le Mans ist das größte Fragezeichen immer das Wetter. Wir werden es sehen. Im Vorjahr fühlte ich mich im Trockenen gut und holte die Pole-Position. Dann wurde ich im nassen Rennen Dritter. Ich werde wie immer mein Bestes geben und hoffe auf ein Trockenrennen. Jetzt genieße ich den Sieg, aber ich darf den morgigen Test nicht vergessen."

Bevor die MotoGP-Teams aus Jerez abreisen, steht am Montag noch ein offizieller Testtag auf dem Programm. Zeit für eine große Party bleibt am Sonntag nicht. "Wir müssen nur Kleinigkeiten ausprobieren, nichts Besonderes", gibt Marquez Aufschluss über sein Programm. "Wir versuchen uns natürlich zu verbessern, weil sich auch die anderen Fahrer steigern werden."

Fotoquelle: FGlaenzel

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