Scott Redding machte beim Test am Montag wichtige Erkenntnisse

MotoGP 2014

— 07.05.2014

Redding: Folgt ein Wechsel zu Brembo?

Beim Montagstest in Jerez vergleicht Rookie Scott Redding unterschiedliche Bremssysteme: Beendet Gresini in Zukunft die Zusammenarbeit mit Nissin?

Brembo ist beim Thema Bremsen in der MotoGP führend. Mit Ausnahme des Gresini-Honda-Teams setzen alle MotoGP-Teams auf die Stopper des italienischen Traditionsunternehmens. Im vergangenen Jahr wechselte LCR-Pilot Stefan Bradl während der Saison von Nissin zu Brembo und kam nach dem Wechsel besser mit seiner Honda RC213V zurecht. Zudem war es einfacher, Setups mit den Werkspiloten zu vergleichen.

Alvaro Bautista und Scott Redding treten nach wie vor mit Nissin-Bremsen an. Die japanischen Bremsen machen es den Gresini-Piloten nicht leichter, der Konkurrenz zu folgen. Beim Montagstest in Jerez experimentierte man erneut mit unterschiedlichen Lösungen. "Wir haben unterschiedliche Bremsteile und Bremssysteme verglichen", erklärt Redding auf der offiziellen Seite der MotoGP. "Alvaro und ich sind die einzigen Piloten im Feld, die auf Nissin-Bremsen setzen. Wir haben in diesem Bereich einige Erkenntnisse gemacht. Beim Test hatten wir die nötige Zeit dafür."

Doch die Bremsen waren nicht der einzige Bereich, an dem der Gresini-Pilot beim Test tüftelte: "Zudem haben wir an der hinteren Aufhängung gearbeitet. Beim Rennwochenende hatte ich Probleme mit der Haftung am Hinterrad. Das war in den langsamen Kurven meine größte Schwäche. Wir konnten einige Dinge herausfinden. Es war ein nützlicher Montags-Test", fasst der MotoGP-Neuling zusammen.

"Dennoch war es schwierig, am Montag nach einem anspruchsvollen Rennen aufzuwachen und erneut die Arbeit aufzunehmen. Ich fand meinen Rhythmus aber schnell wieder. Der Test hat sich gelohnt", bemerkt Redding, der nach wie vor einen Leistungsnachteil hat. Die Honda RCV1000R hat durch den Verzicht auf die pneumatischen Ventile der RC213V deutlich weniger Spitzenleistung.

"Motorseitig haben wir keine neuen Teile erhalten. Auf diesem Kurs war der Unterschied nicht so groß. Es gibt hier keine richtig schnellen Geraden. Beim Beschleunigen am Kurvenausgang verlieren wir auch hier, doch ich konnte den anderen Fahrern gut folgen und einige Dinge von ihnen lernen", erklärt der Gresini-Pilot, der den Grand Prix als 13. beendete und drittbester Open-Honda-Pilot war. "Die Lücke zwischen Nicky und mir war im Rennen ziemlich groß. Das ist ein bisschen enttäuschend. Doch ich gab alles, was mir möglich war", so Redding.

Fotoquelle: Gresini

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