Andrea Dovizioso hat in der laufenden Saison bereits 45 Punkte gesammelt

MotoGP 2014

— 07.05.2014

Dovizioso sieht ein Licht am Ende des Tunnels

Der Ducati-Pilot spricht über die Bedeutung des Podestplatzes beim Rennen in Austin und freut sich über die Entwicklung im Werksteam

Nach einer enttäuschenden ersten Saison mit Ducati konnte Werkspilot Andrea Dovizioso in der laufenden Saison bereits beim zweiten Rennen aufs Podium steigen. Begünstigt durch die Reifenprobleme einiger Konkurrenten fuhr der Italiener beim Rennen in Austin hinter den beiden Honda-Werkspiloten als Dritter ins Ziel und bescherte Ducati den ersten Podestplatz seit Misano 2012, als Valentino Rossi kurz vor seiner Yamaha-Rückkehr einen zweiten Platz einfuhr.

"Es war so toll, wieder auf dem Podium zu stehen. Gleichzeitig war es für alle Beteiligten sehr wichtig", bemerkt "Dovi" im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Für die Fahrer ist es immer wichtig, es aufs Podest zu schaffen. Doch auch für die Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren schwierige Zeiten erleben mussten, war es wichtig." Doch nicht nur der Fakt, es aufs Podium geschafft zu haben, begeistert Dovizioso. Der Italiener zeigte in Texas ein kampfstarkes Rennen.

"Es war die Art und Weise, wie wir das Podium erreicht haben - wir pushten von der ersten Runde, obwohl es mir an diesem Wochenende nicht gut ging. Der Kurs war für alle sehr schwierig. Es waren schwierige Bedingungen. Und wenn man dann solch ein Ergebnis einfährt, ist es etwas richtig Besonderes", erklärt der Ducati-Werkspilot, der vor dem Saisonstart in Katar nicht davon ausging, so schnell ein Top-3-Ergebnis zu feiern.

"Ich erwartete es nicht", bestätigt er und bremst die Erwartungen: "Wir sind momentan noch nicht schnell genug fürs Podium. Was in Austin passierte, war seltsam. Wir sind aber näher dran." Ducati sieht ein Licht am Ende des Tunnels. Nach vier Rennen belegt Dovizioso Platz vier in der Fahrerwertung. Verantwortlich dafür sollen aber nicht etwa die Vorteile sein, die Ducati in dieser Saison genießt.

"Es gab viele Diskussionen über die Regeln. Unser momentanes Tempo ist aber nicht auf die Regeln zurückzuführen", stellt Dovizioso klar. "Wir konnten das Motorrad verbessern, was nicht so schwierig war, weil wir zu Beginn sehr langsam waren. Wir sind noch nicht so schnell, wie wir sein wollen und benötigen noch ein bisschen Zeit. Dall'Igna stieß erst vor einigen Monaten dazu. Wir müssen ein neues Motorrad bauen. Das ist während der Saison unmöglich. Wir können uns einige Bereiche anschauen, aber gewiss nicht alle."

Fotoquelle: Ducati

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